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EU kündigt strengere Regeln zum Schutz Minderjähriger im Netz an

Die EU plant strengere Altersgrenzen für soziale Netzwerke, Videospiele und KI-Assistenten. Unternehmen sollen ihre Angebote künftig sicher gestalten, bevor Minderjährige sie nutzen.

EU kündigt strengere Regeln zum Schutz Minderjähriger im Netz an
Foto: France 24 English
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Die Europäische Union hat Pläne für strengere Regeln zum Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet vorgestellt. Vorgesehen sind unter anderem klare Altersgrenzen für den Zugang zu sozialen Netzwerken, Videospielen und KI-Assistenten. Damit will die EU die Nutzung digitaler Angebote durch Minderjährige stärker regulieren.

Nach den vorgelegten Plänen sollen Unternehmen zudem verpflichtet werden, ihre Plattformen von vornherein sicherer zu gestalten. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen soll demnach nicht erst greifen, wenn bereits Probleme aufgetreten sind. Stattdessen sollen die Anbieter die möglichen Risiken ihrer Dienste bereits bei deren Entwicklung und Gestaltung berücksichtigen.

Lisa Dittmer, Forscherin für die digitalen Rechte von Kindern und Jugendlichen bei Amnesty International, bewertete die bisherigen Auswirkungen sozialer Medien kritisch. Ihrer Einschätzung zufolge überwiegen die Schäden inzwischen deren Nutzen. Dittmer forderte deshalb, die Regulierung müsse beim Design der Plattformen ansetzen.

Die Verantwortung für einen sicheren Umgang mit digitalen Angeboten dürfe zudem nicht allein bei den Eltern liegen, sagte die Forscherin. Nach ihrer Auffassung müssen auch die Betreiber der Plattformen stärker in die Pflicht genommen werden. Die geplanten EU-Regeln zielen damit auf eine größere Verantwortung der Unternehmen und auf einen umfassenderen Schutz Minderjähriger im digitalen Raum.

Welche konkreten Altersgrenzen gelten sollen und wie die Vorgaben umgesetzt werden könnten, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Fest steht lediglich, dass die EU den Zugang Minderjähriger zu mehreren digitalen Angeboten stärker regulieren und Sicherheitsanforderungen an die Anbieter verschärfen will.

Quelle: France 24 English ↗