Mexikanische Behörden haben im Bundesstaat Guanajuato 59 Millionen Liter illegal gehandelten Kraftstoffs beschlagnahmt. Der Fund wurde bei einer Inspektion in der Gemeinde La Fragua gemacht. Der Kraftstoff war nach Angaben von EL PAÍS América in zehn Tanks gelagert.
Die beschlagnahmte Menge gilt dem Bericht zufolge als größter Fund dieser Art während der Amtszeit der aktuellen mexikanischen Regierung. Der Begriff „Huachicol“ wird in Mexiko für illegal gehandelten oder abgezweigten Kraftstoff verwendet. Weitere Einzelheiten zu den Hintergründen der Beschlagnahmung oder zu möglichen Verantwortlichen wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.
Wegen des außergewöhnlich großen Volumens ist eine spezialisierte Überwachung des Fundorts erforderlich. Sie soll dazu beitragen, Lecks und Unfälle zu verhindern. Die Lagerung und Sicherung einer solchen Kraftstoffmenge stellt damit auch eine besondere Gefahrenschutzaufgabe dar.
Der Fund ereignete sich in Guanajuato, einem Bundesstaat im Zentrum Mexikos. Die Behörden entdeckten den Kraftstoff während einer Inspektion und nahmen ihn anschließend in staatliche Verwahrung. Angaben dazu, welche Behörde die Maßnahme durchführte oder wie mit dem beschlagnahmten Kraftstoff weiter verfahren werden soll, liegen nicht vor.
EL PAÍS América berichtete über den Vorgang am 17. September 2026. Der Fall macht das Ausmaß des illegalen Kraftstoffhandels sichtbar, ohne dass aus den vorliegenden Angaben weitere Rückschlüsse auf die Hintermänner oder die Herkunft des Kraftstoffs möglich sind.