In Niger State im Zentrum Nigerias sind 37 mutmaßliche illegale Bergleute während ihrer Haft gestorben. Die Betroffenen befanden sich in einer Haftanstalt des nigerianischen Zivilschutzes. Die zuständigen Behörden leiteten am Donnerstag Ermittlungen ein.
Zur Ursache der Todesfälle liegen unterschiedliche Angaben vor. Nach einem Bericht könnte ein Krankheitsausbruch für die hohe Zahl der Todesfälle verantwortlich sein. Andere Angaben verweisen auf eine mögliche Überbelegung der Einrichtung sowie eine unzureichende Belüftung. Welche Umstände letztlich zum Tod der Gefangenen führten, ist damit bislang nicht geklärt.
Bei den Verstorbenen soll es sich um mutmaßliche illegale Bergleute handeln. Weitere Einzelheiten zu ihrer Festnahme, zur Dauer ihrer Unterbringung oder zu den genauen Bedingungen in der Haftanstalt wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.
Die eingeleitete Untersuchung soll Aufschluss über die Todesursachen und die Verhältnisse in der Einrichtung geben. Bis zum Abschluss der Ermittlungen bleibt offen, ob eine Erkrankung, die räumliche Situation oder mehrere Faktoren zu den Todesfällen beigetragen haben.
Der Vorfall ereignete sich im zentralnigerianischen Bundesstaat Niger. Angaben zu weiteren Betroffenen oder zu möglichen Konsequenzen der Untersuchung liegen bislang nicht vor.