Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas und ranghohe palästinensische Vertreter können erneut per Video vor den Vereinten Nationen auftreten. Eine persönliche Teilnahme an der Generalversammlung am UN-Hauptsitz in New York ist ihnen dagegen weiterhin nicht möglich. Grund dafür ist die Verweigerung von US-Visa.
Die Möglichkeit zur Videoübertragung stellt damit eine alternative Form der Teilnahme dar. Abbas und die anderen palästinensischen Vertreter dürfen ihre Beiträge vor den Vereinten Nationen halten, können dafür jedoch nicht in die Vereinigten Staaten einreisen. Weitere Einzelheiten zu den konkreten Bedingungen des Auftritts wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.
Israels UN-Botschafter Danny Danon begründete die Haltung der USA mit der palästinensischen Politik, Zahlungen an Terroristen und deren Familien zu leisten. Solange diese Praxis fortgesetzt werde, könne Abbas nicht erwarten, dass die internationale Gemeinschaft sie ignoriere, sagte Danon.
Damit bleibt der Streit über den Zugang palästinensischer Vertreter zu den Vereinten Nationen bestehen. Während die Videoansprache ermöglicht wird, verhindert die verweigerte Einreise weiterhin eine Teilnahme vor Ort an der Generalversammlung.
Die Angaben wurden von der Jerusalem Post veröffentlicht.