Im Berliner Wahlkampf sind nach Angaben der Polizei seit Anfang August mehr als 1.200 Wahlplakate beschädigt worden. Zudem erfassten die Behörden 39 Angriffe auf Parteimitglieder und Wahlkämpfer. Die Zahlen verdeutlichen, dass sich die Auseinandersetzungen im Wahlkampf nicht auf die Beschädigung von Werbematerial beschränken.
Besonders häufig war den Angaben zufolge die AfD betroffen. Zugleich meldeten auch andere Parteien Übergriffe auf ihre Mitglieder und Unterstützer. Eine vollständige Einordnung der einzelnen Vorfälle liegt in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Die Polizei registriert damit eine große Zahl beschädigter Plakate innerhalb des laufenden Wahlkampfs. Die erfassten 39 Angriffe beziehen sich auf Parteimitglieder und Wahlkämpfer. Aus den Angaben geht nicht hervor, wann und wo sich die einzelnen Übergriffe ereigneten oder welche konkreten Folgen sie hatten.
Beschädigte Wahlplakate und Angriffe auf Wahlkampfhelfer sind unterschiedliche Formen von Vorfällen, die von den Behörden erfasst werden. Während die Polizei bei den Plakaten eine Gesamtzahl von mehr als 1.200 nennt, wird bei den Angriffen eine Zahl von 39 Fällen angegeben. Angaben zu möglichen Tatverdächtigen oder zu Ermittlungsständen sind in den vorliegenden Informationen nicht enthalten.
Die Vorfälle ereigneten sich seit Anfang August in Berlin. Nach Angaben der Quelle waren mehrere Parteien betroffen, wobei die AfD besonders häufig genannt wird. Weitere Einzelheiten zu den beschädigten Plakaten, den betroffenen Wahlkampfaktionen oder den Hintergründen der Angriffe wurden nicht mitgeteilt.