Die Verhandlungen über den nächsten Haushalt der Europäischen Union kommen nicht entscheidend voran. Deutschland und Spanien vertreten dabei weit auseinanderliegende Positionen. Bundeskanzler Friedrich Merz und vier weitere europäische Regierungschefs stellen sich Positionen entgegen, die Spaniens Finanzminister vertritt. Damit bleibt ein Konsens über die künftige finanzielle Ausrichtung der EU vorerst aus.
Der Streit macht deutlich, dass ein Abkommen über den nächsten EU-Haushalt noch nicht absehbar ist. Die unterschiedlichen Standpunkte der beteiligten Regierungen erschweren eine gemeinsame Linie. Welche konkreten Änderungen am Haushalt umstritten sind, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Nach einem Bericht von POLITICO Europe zeigt die Auseinandersetzung, wie weit die Verhandlungen noch von einer Einigung entfernt sind. Neben Deutschland und Spanien sind demnach auch vier weitere europäische Regierungschefs in die gegensätzlichen Positionen eingebunden. Ihre Namen und die genaue Zusammensetzung der jeweiligen Lager wurden in der vorliegenden Meldung nicht genannt.
Der Streit über den künftigen EU-Haushalt bleibt damit ein zentraler europäischer Verhandlungskonflikt. Solange die unterschiedlichen Positionen bestehen, ist eine Verständigung nicht in Sicht. Die Gespräche müssen daher weitergeführt werden, bevor ein gemeinsames Abkommen erreicht werden kann.