US-Präsident Donald Trump hält trotz interner Warnungen der US-Geheimdienste am geplanten Verkauf von F-35-Kampfjets an Saudi-Arabien fest. Das berichtet die New York Times unter Berufung auf entsprechende Berichte und Einschätzungen aus US-Behörden.
Demnach gibt es innerhalb der US-Geheimdienste Bedenken, dass China im Fall einer Lieferung Zugang zu US-Technologie des Kampfflugzeugs erhalten könnte. In den Warnungen wird laut dem Bericht auch die Möglichkeit genannt, dass chinesische Stellen entsprechende Technologie erlangen oder stehlen könnten.
Trump treibt den Verkauf nach Angaben der Zeitung dennoch weiter voran. Die F-35 gilt als technisch hochentwickeltes US-Kampfflugzeug. Zum Umfang eines möglichen Geschäfts, zu einem konkreten Lieferzeitpunkt oder zu weiteren Bedingungen wurden in den vorliegenden Informationen keine Angaben gemacht.
Der Vorgang berührt damit sowohl die sicherheitspolitischen Beziehungen zwischen den USA und Saudi-Arabien als auch den Schutz militärischer Technologie. Die internen Warnungen der US-Geheimdienste stehen dem Vorhaben entgegen, während die US-Regierung unter Trump offenbar an der geplanten Lieferung festhält.
Eine Entscheidung über den Verkauf oder eine tatsächliche Auslieferung der Flugzeuge wird in den vorliegenden Informationen nicht genannt. Die Angaben beruhen auf einem Bericht der New York Times vom 17. September 2026.