Die Vereinigten Staaten planen den Verkauf von 48 F-35-Kampfjets an Saudi-Arabien. Das geplante Rüstungsgeschäft betrifft moderne Kampfflugzeuge und steht im Zusammenhang mit den Verteidigungsbeziehungen zwischen Washington und Riad.
Der Vorstoß stößt in Israel auf scharfe Kritik. Gründe für die Ablehnung oder die konkreten Einwände israelischer Seite wurden in den vorliegenden Informationen nicht näher ausgeführt. Damit bleibt offen, welche Folgen Israel für seine eigene Sicherheitslage und das regionale militärische Gleichgewicht befürchtet.
Besondere Aufmerksamkeit erhält der geplante Verkauf auch wegen des Einsatzes der saudischen Luftwaffe im benachbarten Jemen. Saudi-Arabien führt dort derzeit Kampfeinsätze durch. Angaben zu Umfang, Ziel und konkreten Folgen dieser Einsätze liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Die geplante Lieferung von 48 F-35-Jets würde die militärischen Fähigkeiten Saudi-Arabiens erweitern. Ob und wann das Geschäft abgeschlossen wird, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor. Ebenso ist nicht bekannt, unter welchen Bedingungen die Vereinigten Staaten den Verkauf umsetzen wollen.
Der Vorgang berührt damit mehrere sicherheitspolitisch sensible Beziehungen im Nahen Osten: die militärische Zusammenarbeit zwischen den USA und Saudi-Arabien, die Sicherheitsinteressen Israels sowie den laufenden Einsatz saudischer Streitkräfte im Jemen. Weitere Einzelheiten zu dem geplanten Waffengeschäft wurden zunächst nicht genannt.