Eine Untersuchungskommission der Vereinten Nationen erhebt schwere Vorwürfe gegen die USA und den Iran im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen beiden Staaten. Nach Angaben der Kommission kommen im Fall der USA mögliche Kriegsverbrechen im Iran in Betracht. Dem Iran legt sie Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Last.
Die Vorwürfe richten sich damit gegen beide Konfliktparteien, unterscheiden sich jedoch in ihrer rechtlichen Einordnung. Während die Kommission den USA mögliche Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht vorwirft, spricht sie im Fall des Iran von Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Das Weiße Haus reagierte mit scharfer Kritik auf den Bericht. Weitere Einzelheiten zur Reaktion der US-Regierung liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor. Das US-Verteidigungsministerium lehnte eine Stellungnahme ab.
Eine gerichtliche Bestätigung der Anschuldigungen gibt es bislang nicht. Die Feststellungen der Untersuchungskommission stellen daher zunächst Vorwürfe und Bewertungen im Rahmen einer UN-Untersuchung dar. Ob daraus weitere rechtliche Schritte folgen, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.
Der Bericht betrifft den Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran. Ein einzelner Ort oder ein konkretes Ereignis wird in den vorliegenden Informationen nicht genannt. Auch zu den mutmaßlich zugrunde liegenden Handlungen, dem zeitlichen Ablauf und möglichen Opferzahlen liegen keine näheren Angaben vor.
Die Reaktionen der beteiligten Staaten verdeutlichen die politische Brisanz der Untersuchung. Während das Weiße Haus die Einschätzung der Kommission scharf zurückweist, äußerte sich das US-Verteidigungsministerium nicht. Zur Reaktion der iranischen Regierung enthält die vorliegende Meldung keine Angaben.