Die Hochwasserlage im südsudanesischen Bundesstaat Unity State verschärft sich. Gemeinden in der Region sind nach Angaben von Africanews durch die Überschwemmungen bedroht. Damit wächst auch die Sorge um die Sicherheit der Bevölkerung.
Der Leiter der UN-Mission im Südsudan (UNMISS) besuchte Unity State, um sich vor Ort ein Bild von den Risiken zu machen. Im Mittelpunkt standen dabei die möglichen Folgen der Fluten für die betroffenen Gemeinden und die Sicherheitslage in dem Bundesstaat.
Als Reaktion auf die angespannte Situation wurde die geplante Schließung eines UN-Stützpunkts in Unity State aufgeschoben. Die Vereinten Nationen wollen ihre Präsenz in der Region damit zunächst aufrechterhalten. Der Schritt soll angesichts der Hochwassergefahr eine weitere Beobachtung der Lage und die Unterstützung vor Ort ermöglichen.
Weitere Angaben zum Ausmaß der Überschwemmungen, zu konkreten Schäden oder zu möglichen Opfern lagen in den vorliegenden Informationen nicht vor. Auch ist daraus nicht ersichtlich, wie lange der UN-Stützpunkt geöffnet bleiben soll.
Unity State gehört zum Südsudan, wo Überschwemmungen wiederholt eine Gefahr für Gemeinden darstellen. In der aktuellen Lage steht nach dem Besuch des UNMISS-Leiters und der verschobenen Schließung des Stützpunkts zunächst die Sicherheitsbewertung durch die Vereinten Nationen im Vordergrund.