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UN-Mission sieht Hinweise auf mögliche US-Kriegsverbrechen im Iran

Eine UN-Untersuchungsmission sieht hinreichende Gründe für die Annahme, dass die USA im Februar eine Schule und eine Sportanlage im Iran angegriffen haben. Zugleich wirft sie iranischen Behörden Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor.

UN-Mission sieht Hinweise auf mögliche US-Kriegsverbrechen im IranSymbolbild
Foto: Photo by Nothing Ahead on Pexels

Eine Untersuchungskommission der Vereinten Nationen sieht hinreichende Gründe für die Annahme, dass die USA im Februar für zwei Militärschläge im Iran verantwortlich waren. Nach den vorliegenden Untersuchungsergebnissen wurden dabei eine Schule und eine Sportanlage getroffen. Die Mission bewertet die Angriffe als mögliche Kriegsverbrechen.

Die Vorwürfe sind Teil eines Berichts der UN-Mission, die Menschenrechtsverletzungen und mögliche Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht im Iran untersucht. Die Formulierung, es gebe hinreichende Gründe für die Annahme einer US-Verantwortung, stellt dabei eine Bewertung der Untersuchungskommission dar.

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Der Bericht befasst sich zugleich mit dem Vorgehen iranischer Behörden gegen regierungskritische Proteste. Demnach begingen staatliche Stellen während der Niederschlagung der Proteste Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die Mission stellt damit Vorwürfe gegen beide Seiten in den Mittelpunkt ihrer Untersuchungsergebnisse.

Weitere Einzelheiten zu den mutmaßlichen Angriffen, zur Zahl möglicher Opfer oder zu den konkreten Belegen werden in den vorliegenden Informationen nicht genannt. Auch Angaben zu möglichen Reaktionen der Vereinigten Staaten oder iranischer Behörden liegen nicht vor.

Die Untersuchungsergebnisse der UN-Mission beziehen sich sowohl auf die Militärschläge im Februar als auch auf die Niederschlagung der Proteste im Iran. Die Vorwürfe müssen im Rahmen der weiteren Bewertung der festgestellten Sachverhalte eingeordnet werden.

Quellen dieses Artikels

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