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Intime Aufnahmen vom Münchner Teufelsrad online verbreitet

Ein KI-Experte hat zehntausende intime Aufnahmen von Frauen entdeckt, die während Fahrten auf dem Münchner Teufelsrad entstanden sein sollen. Konten auf TikTok und Instagram erzielten damit Einnahmen.

Intime Aufnahmen vom Münchner Teufelsrad online verbreitet
Foto: WELT
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Auf dem Münchner Fahrgeschäft „Teufelsrad“ sind nach Informationen der WELT zehntausende intime Aufnahmen von Frauen entstanden und anschließend im Internet verbreitet worden. Entdeckt wurden die Videos demnach von einem KI-Experten. Die Aufnahmen sollen auf Konten bei TikTok und Instagram veröffentlicht worden sein.

Nach den vorliegenden Angaben erzielten Betreiber solcher Konten mit den expliziten Inhalten Einnahmen. Wie genau die Monetarisierung erfolgte, geht aus den Informationen nicht hervor. Fest steht demnach jedoch, dass die Aufnahmen nicht nur privat weitergegeben, sondern für öffentlich zugängliche oder kommerziell genutzte Online-Angebote verwendet wurden.

Im Mittelpunkt steht dabei das Münchner „Teufelsrad“, ein Fahrgeschäft, bei dem Besucherinnen und Besucher auf einer sich drehenden Scheibe stehen. Die vorliegenden Informationen beschreiben, dass von Frauen während der Fahrt intime Aufnahmen angefertigt wurden. Unklar bleibt, unter welchen Umständen die einzelnen Videos entstanden und ob die Betroffenen der Aufnahme oder der späteren Veröffentlichung zugestimmt hatten.

Eine besondere Rolle spielt demnach auch die Betreiberin des Fahrgeschäfts. Sie soll Radlerhosen an Frauen verteilt haben, wenn diese Aufnahmen für entsprechende Videos zuließen. Aus den Angaben geht nicht hervor, ob die Kleidungsstücke als Schutz vor unbeabsichtigten Einblicken gedacht waren oder im Zusammenhang mit der Erstellung der Aufnahmen ausgegeben wurden. Die WELT berichtet in diesem Zusammenhang von einer Verbindung zwischen der Ausgabe der Hosen und den später verbreiteten Videos.

Die Inhalte wurden nach den vorliegenden Informationen über soziale Netzwerke weiterverbreitet. TikTok und Instagram löschten demnach zahlreiche Konten, auf denen die Aufnahmen angeboten oder veröffentlicht worden waren. Ob damit sämtliche betroffenen Inhalte entfernt wurden, ist nicht bekannt. Ebenso liegen keine Angaben dazu vor, wie viele Konten insgesamt betroffen waren oder wie lange die Videos online blieben.

Der Fall macht deutlich, dass intime Aufnahmen durch die Weiterverbreitung in sozialen Netzwerken eine große Reichweite erlangen können. Besonders problematisch ist dabei die Nutzung solcher Inhalte zur Erzielung von Einnahmen. Für die betroffenen Frauen kann die Veröffentlichung erhebliche Eingriffe in die Privatsphäre bedeuten. Zu möglichen rechtlichen Konsequenzen oder laufenden Ermittlungen enthält die vorliegende Meldung keine Angaben.

Auch die genaue Herkunft der zehntausenden Aufnahmen bleibt offen. Die verfügbaren Informationen nennen weder einen Zeitraum noch eine vollständige Zahl der betroffenen Personen. Festgehalten ist lediglich, dass ein KI-Experte die große Menge an intimen Videos identifizierte und dass Plattformen anschließend gegen zahlreiche Konten vorgingen. Der Vorgang betrifft damit sowohl den Umgang mit persönlichen Aufnahmen als auch deren Verbreitung und wirtschaftliche Nutzung im Internet.

Quelle: WELT ↗