Was passiert ist
Im nigerianischen Bundesstaat Ondo sind mindestens 49 Menschen nach dem Konsum von Alkohol gestorben, der vermutlich Methanol enthielt. Nach Angaben der örtlichen Behörden wurden zudem rund 100 weitere Menschen verletzt.
Die Behörden gehen davon aus, dass ein lokal hergestelltes Kräutergetränk mit hohem Alkoholgehalt die Ursache der Vergiftungen gewesen sein könnte. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.
Was wir wissen
Bei dem Getränk handelt es sich nach bisherigem Ermittlungsstand vermutlich um „Monkey Shoulder“. Es wird lokal gebraut und soll einen hohen Alkoholgehalt haben. Die Behörden vermuten, dass das Getränk mit Methanol versetzt oder verunreinigt gewesen sein könnte.
Nach derzeitigem Stand kamen mindestens 49 Menschen ums Leben. Etwa 100 weitere Personen wurden verletzt. Die Angaben beziehen sich auf die Folgen des mutmaßlichen Alkoholkonsums im Bundesstaat Ondo.
Die Polizei des Bundesstaates teilte mit, dass 15 Menschen im Zusammenhang mit dem Vorfall festgenommen wurden. Welche konkreten Vorwürfe gegen die Festgenommenen erhoben werden, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Die Behörden untersuchen weiterhin, ob das genannte Getränk tatsächlich die Quelle der Vergiftungen war und wie es zu der mutmaßlichen Methanolbelastung kommen konnte. Die bisherigen Angaben beruhen auf einem Verdacht und sind noch nicht abschließend bestätigt.
Was noch unklar ist
Noch nicht abschließend geklärt ist, ob „Monkey Shoulder“ tatsächlich für die Todesfälle und Verletzungen verantwortlich ist. Auch die genaue Menge und Konzentration des möglicherweise enthaltenen Methanols wurde in den vorliegenden Informationen nicht genannt.
Unklar bleibt außerdem, unter welchen Umständen das Getränk hergestellt und verteilt wurde. Angaben zu den Identitäten der Festgenommenen, zu möglichen Anklagen oder zu einem konkreten Ablauf der Ereignisse liegen nicht vor.
Ebenso gibt es keine näheren Informationen zum Zustand der Verletzten oder dazu, ob sich die Zahl der Todesopfer und Verletzten noch verändern könnte. Die Ermittlungen der zuständigen Behörden sind nach den vorliegenden Angaben weiterhin nicht abgeschlossen.
Quelle
France 24 English (@France24_en)