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Fragen zur Auswahl des F-35 beschäftigen Schweizer Verteidigungspolitik

VBS-Chef Martin Pfister soll am Montag zur Beschaffung des amerikanischen Kampfjets F-35 Stellung nehmen. Im Zentrum steht unter anderem die Frage, ob die Evaluationskriterien auf das Flugzeug zugeschnitten waren.

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Was passiert ist

Der Schweizer Verteidigungsminister Martin Pfister muss sich am Montag Fragen zur Auswahl des amerikanischen Kampfjets F-35 stellen. Im Mittelpunkt steht dabei die Prüfung, nach welchen Kriterien die verschiedenen Flugzeuge bewertet wurden.

Eine zentrale Frage lautet, ob die Evaluationskriterien auf den F-35 zugeschnitten waren. Das Thema betrifft nicht nur die Schweizer Beschaffung, sondern auch die unterlegenen Konkurrenten des amerikanischen Kampfjets.

Was wir wissen

Die Fragen richten sich an Martin Pfister, den Chef des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport. Er soll am Montag zur Beschaffung und zur vorausgegangenen Evaluation des F-35 Stellung nehmen.

Aus den vorliegenden Angaben geht hervor, dass insbesondere die Ausgestaltung der Evaluationskriterien Gegenstand der politischen Auseinandersetzung ist. Dabei steht zur Debatte, ob die Kriterien den F-35 möglicherweise begünstigt haben könnten. Die unterlegenen Anbieter beziehungsweise Konkurrenten des F-35 sind von dieser Frage ebenfalls betroffen.

Die Meldung verortet die politische Diskussion in Bern. Weitere Einzelheiten zur Beschaffung, zum genauen Ablauf der Evaluation oder zu den beteiligten Konkurrenzmodellen liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.

Was noch unklar ist

Nicht bekannt ist, wie die Evaluationskriterien konkret ausgestaltet waren und ob sich ein auf den F-35 zugeschnittener Ansatz tatsächlich bestätigt. Ebenfalls offen bleibt, welche Fragen Martin Pfister am Montag im Einzelnen beantworten soll und welche Konsequenzen sich aus der politischen Befragung ergeben könnten.

Die verfügbaren Angaben enthalten zudem keine näheren Informationen dazu, wer die Kritik an den Kriterien vorgebracht hat oder wie die unterlegenen Konkurrenten ihre Position begründen. Auch zum weiteren Verlauf der Beschaffung werden keine Details genannt.

Quelle

NZZ, Quellen-Handle: @NZZ

Quelle: NZZ ↗