Was passiert ist
In Bunia in der Provinz Ituri hat die Demokratische Republik Kongo mit der Impfung von Beschäftigten im Gesundheitswesen gegen Ebola begonnen. Die Kampagne startete am Samstag und richtet sich zunächst an Menschen, die bei ihrer Arbeit einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
Bunia gilt als Epizentrum des Ebola-Ausbruchs. Nach Angaben der vorliegenden Meldung handelt es sich um den am schnellsten wachsenden Ausbruch der Krankheit in der Geschichte des Landes.
Was wir wissen
Die Impfungen konzentrieren sich auf Beschäftigte im Gesundheitswesen. Damit soll offenbar jene Gruppe geschützt werden, die bei der Versorgung von Ebola-Patientinnen und -Patienten oder im medizinischen Umfeld besonders gefährdet ist. Konkrete Angaben zur Zahl der bereits geimpften Personen liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Der Impfbeginn wurde aus Bunia gemeldet. Die Stadt liegt in der Provinz Ituri im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Weitere Einzelheiten zum Ablauf der Kampagne, zu den eingesetzten Impfstoffen oder zu einer Ausweitung auf andere Bevölkerungsgruppen werden in der Meldung nicht genannt.
Was noch unklar ist
Unklar bleibt, wie viele medizinische Beschäftigte an der ersten Impfaktion teilnehmen und über welchen Zeitraum die Kampagne angelegt ist. Ebenfalls liegen keine Angaben zur Zahl der Ebola-Fälle, zu Todesfällen oder zur geografischen Ausbreitung des Ausbruchs vor.
Nicht bestätigt ist außerdem, ob nach dem Start der Impfungen weitere Gruppen geschützt werden sollen. Auch Informationen über die Verfügbarkeit von Impfstoff und die weitere Reaktion der Gesundheitsbehörden sind in den vorliegenden Daten nicht enthalten.
Quelle
Africanews (@Africanews)