Was passiert ist
Im palästinensischen Ortsteil Sur Baher im Südosten Jerusalems sind nach Angaben palästinensischer Behörden Brände in mehreren Geschäften ausgebrochen. Zuvor sollen israelische Einsatzkräfte am Sonntag am Ortseingang Tränengaskanister und Blendgranaten eingesetzt haben.
Während des Einsatzes kam es laut der palästinensischen Nachrichtenagentur WAFA zu Zusammenstößen zwischen Bewohnern des Ortes und israelischen Soldaten. Die Angaben berufen sich auf das Gouverneursamt von Jerusalem.
Was wir wissen
Das Gouverneursamt teilte nach Angaben von Arab News mit, dass israelische Kräfte Tränengas und Blendgranaten gegen Menschen im Ort eingesetzt hätten. Bei den verwendeten Mitteln habe es sich demnach um Munition zur Kontrolle von Menschenansammlungen gehandelt.
Nach Darstellung des Gouverneursamts entzündeten die eingesetzten Mittel Brände in mehreren Geschäften. Angaben über die genaue Zahl der betroffenen Läden liegen in der vorliegenden Meldung nicht vor. Ebenfalls wird nicht mitgeteilt, ob Menschen verletzt wurden oder wie hoch der entstandene Sachschaden ist.
Die Auseinandersetzungen ereigneten sich demnach am Eingang des Ortes. Sur Baher liegt im Südosten Jerusalems und ist ein palästinensischer Ortsteil. Die Berichte über den Vorfall wurden von WAFA unter Berufung auf das Jerusalemer Gouverneursamt verbreitet.
Was noch unklar ist
Unklar bleibt, wie die Brände im Einzelnen entstanden und wie viele Geschäfte betroffen sind. Die vorliegenden Informationen enthalten zudem keine Angaben zu Verletzten, Festnahmen oder möglichen weiteren Schäden.
Nicht bestätigt ist außerdem, wie die israelischen Behörden den Vorfall darstellen. Angaben zum konkreten Anlass des Einsatzes und zum Verlauf der Zusammenstöße liegen in der bereitgestellten Meldung ebenfalls nicht vor. Die Meldung verweist auf mehrere Videos, liefert dazu aber keine näheren Informationen.
Quelle
Arab News