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U-Haft gegen ehemaligen Hipp-Mitarbeiter erneut verlängert

Die Untersuchungshaft gegen einen ehemaligen Mitarbeiter des Babynahrungsherstellers Hipp ist erneut verlängert worden. Er soll in Österreich, Tschechien und der Slowakei jeweils zwei Gläschen mit Rattengift manipuliert haben.

U-Haft gegen ehemaligen Hipp-Mitarbeiter erneut verlängert
Foto: DER STANDARD

Die Untersuchungshaft gegen einen ehemaligen Mitarbeiter des Babynahrungsherstellers Hipp ist erneut verlängert worden. Der Verdächtige steht im Zusammenhang mit einer grenzüberschreitenden Untersuchung wegen mutmaßlich manipulierter Hipp-Gläschen. Der Fall wird in Eisenstadt im österreichischen Burgenland geführt.

Nach den vorliegenden Informationen soll der Mann in drei Ländern jeweils zwei Hipp-Gläschen mit Rattengift manipuliert haben. Betroffen sein sollen Österreich, Tschechien und die Slowakei. Damit geht es insgesamt um sechs Gläschen, die nach dem bisherigen Ermittlungsstand mit dem Gift in Verbindung gebracht werden.

Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen ehemaligen Mitarbeiter von Hipp. Die Untersuchungshaft wurde nun erneut verlängert. Weitere Einzelheiten zu den konkreten Umständen der mutmaßlichen Manipulationen, zu möglichen Abnehmern der Produkte oder zu einer möglichen Gefährdung sind in den vorliegenden Informationen nicht enthalten.

Der Fall erstreckt sich damit über mehrere Staaten. Aus den Angaben geht hervor, dass die Ermittlungen den Verdacht gegen den früheren Hipp-Mitarbeiter in Österreich, Tschechien und der Slowakei betreffen. Die erneute Verlängerung der Untersuchungshaft bedeutet, dass der Verdächtige weiterhin in Haft bleibt. Über den weiteren Verlauf des Verfahrens liegen keine näheren Angaben vor.

Bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung gilt für den Beschuldigten die Unschuldsvermutung.

Quelle: DER STANDARD ↗