Bangladesch wird weiterhin von einer Masern-Epidemie belastet. Nach Angaben von Al Jazeera English sind in dem südasiatischen Land in den vergangenen sechs Monaten mehr als 1.000 Menschen an der Krankheit gestorben. Die Entwicklung hält an, obwohl landesweit eine umfangreiche Impfkampagne durchgeführt wurde.
In diesem Jahr wurden demnach mehr als 20 Millionen Impfdosen verabreicht. Damit zählt die Kampagne zu den größten Impfaktionen, die in Bangladesch durchgeführt wurden. Dennoch konnte der Ausbruch bislang nicht verhindert werden.
Die vorliegenden Angaben machen deutlich, dass die Masern-Epidemie das gesamte Land betrifft und weiterhin eine erhebliche Herausforderung für die öffentliche Gesundheit darstellt. Die Zahl der Todesfälle steht dabei dem Umfang der Impfkampagne gegenüber: Trotz der hohen Zahl verabreichter Dosen starben innerhalb eines halben Jahres mehr als 1.000 Menschen.
Weitere Einzelheiten zu den betroffenen Regionen, den Ursachen für die anhaltende Ausbreitung oder zur Zusammensetzung der Todesfälle liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor. Fest steht jedoch, dass Bangladesch sowohl mit den Folgen der Epidemie als auch mit der Aufgabe konfrontiert ist, die Bevölkerung durch Impfungen vor Masern zu schützen.
Die Angaben stammen von Al Jazeera English. Der Bericht wurde am 14. September 2026 veröffentlicht und verweist auf die landesweite Lage in Bangladesch.