Ein neues Werkzeug auf Basis künstlicher Intelligenz soll dabei helfen, jahrtausendealte Textfragmente zu entziffern und wissenschaftlich besser zu erschließen. Entwickelt wurde das Tool von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien.
Millionen antike Fragmente sind bislang nicht vollständig ausgewertet. Gründe dafür können unter anderem der fragmentarische Zustand der Überlieferungen und die große Menge des vorhandenen Materials sein. Die neue Anwendung soll Forschende dabei unterstützen, bislang schwer zugängliche Inhalte zu untersuchen.
Welche konkreten Textsammlungen mit dem Werkzeug bearbeitet werden sollen und nach welchen technischen Verfahren die künstliche Intelligenz arbeitet, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Auch genauere Angaben zum Entwicklungsstand oder zu ersten Ergebnissen liegen bislang nicht vor. Damit bleibt offen, in welchem Umfang das Tool bereits eingesetzt werden kann und welche Aufgaben es bei der historischen Forschung übernehmen soll.
Der Einsatz von KI könnte die Bearbeitung antiker Quellen beschleunigen und zusätzliche Hinweise auf bisher unlesbare oder nur unvollständig verstandene Texte liefern. Die wissenschaftliche Bewertung der Ergebnisse bleibt dabei nach den vorliegenden Angaben weiterhin ein zentraler Bestandteil der Arbeit. Das berichtete zuerst DER STANDARD.
Kurz zusammengefasst
- Die Österreichische Akademie der Wissenschaften in Wien entwickelte ein KI-Werkzeug für antike Textfragmente
- Das Tool soll Forschende beim Erschließen bislang schwer zugänglicher Inhalte aus Millionen Fragmenten unterstützen
- Technische Verfahren, konkrete Sammlungen und erste Ergebnisse des Werkzeugs sind bislang nicht bekannt
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