← Alle Nachrichten

Sabotageverdacht nach Zugentgleisung im Nordwesten Frankreichs

Nach der Entgleisung eines Zuges im Nordwesten Frankreichs untersucht die Polizei einen möglichen Sabotageakt. Mindestens 44 Menschen wurden verletzt, eine 18-Jährige befindet sich in kritischem Zustand.

Sabotageverdacht nach Zugentgleisung im Nordwesten Frankreichs

Nach der Entgleisung eines Zuges im Nordwesten Frankreichs ermittelt die Polizei wegen eines möglichen Sabotageakts. Nach Angaben einer Polizeiquelle wurde ein Schienenfragment auf dem Gleis gefunden. Ob dieses Fragment unmittelbar mit dem Unglück zusammenhängt, ist bislang Gegenstand der Ermittlungen.

Bei dem Unfall am Vortag wurden mindestens 44 Menschen verletzt. Eine 18-Jährige befindet sich nach den vorliegenden Angaben in kritischem Zustand. Weitere Einzelheiten zum Gesundheitszustand der Verletzten wurden nicht mitgeteilt.

Die französischen Behörden prüfen nun, wie das Schienenfragment auf das Gleis gelangte und ob es die Entgleisung verursacht haben könnte. Die genaue Ursache des Unglücks steht weiterhin nicht fest. Der Verdacht auf Sabotage ist daher bislang ein Bestandteil der laufenden Untersuchung und keine abschließende Feststellung.

Angaben zum genauen Unfallort, zum betroffenen Zug sowie zum Ablauf der Entgleisung liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor. Auch ist unklar, ob bereits Verdächtige identifiziert oder festgenommen wurden. Die Ermittlungen sollen klären, ob ein vorsätzlicher Eingriff in die Bahnanlage vorlag oder ob eine andere Ursache für das Unglück verantwortlich war.

Die Informationen wurden von France 24 unter Berufung auf eine Polizeiquelle veröffentlicht.

Quelle: France 24 English ↗