In den Ermittlungsakten zum Berliner CSD-Attentat taucht der Name der Britin Sharmeena Begum auf. Der mutmaßliche Attentäter soll der Frau ein Bekennervideo geschickt haben. Begum galt dem Bericht zufolge zwischenzeitlich als tot.
Begum war 2015 im Alter von 15 Jahren von London nach Syrien gereist. Sie wurde damals als sogenannte „IS-Braut“ bezeichnet. Nach den vorliegenden Informationen soll sie bereits vor ihrer Ausreise versucht haben, Freundinnen zu radikalisieren.
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28.09.2026Welche Rolle die Nachricht oder das Video im Ermittlungsverfahren spielt, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor. Auch ist unklar, wann genau die mutmaßliche Übersendung erfolgt sein soll und ob Begum darauf reagiert hat. Genauere Informationen zu den Umständen liegen bislang nicht vor.
Der Fall verbindet damit die Ermittlungen zu dem Berliner CSD-Attentat mit einer Person, die bereits vor Jahren im Zusammenhang mit der Terrormiliz Islamischer Staat und der Radikalisierung junger Menschen bekannt geworden war. Ob sich daraus weitere Hinweise auf die Motive, Kontakte oder das Umfeld des mutmaßlichen Täters ergeben, bleibt offen.
Über die Aufnahme des Namens in die Akten und das mutmaßlich versandte Bekennervideo berichtete zuerst WELT.
Kurz zusammengefasst
- Der mutmaßliche Attentäter soll der Britin Sharmeena Begum ein Bekennervideo geschickt haben
- Begum reiste 2015 mit 15 Jahren von London nach Syrien und wurde als „IS-Braut“ bezeichnet
- Unklar ist, wann und warum das Video gesendet wurde und ob Begum darauf reagierte
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