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Ebola bringt wichtige Gesundheitsdienste im Kongo ins Stocken

In besonders stark von Ebola betroffenen Gemeinden der Demokratischen Republik Kongo sind Impfungen für Kinder sowie Schwangerschafts- und andere Basisversorgung erheblich beeinträchtigt.

Ebola bringt wichtige Gesundheitsdienste im Kongo ins Stocken
Foto: HelenJank · Pixabay
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In den am stärksten von Ebola betroffenen Gemeinden der Demokratischen Republik Kongo ist die reguläre Gesundheitsversorgung erheblich gestört. Aus Angst vor einer Ansteckung werden Kinder seltener routinemäßig geimpft, während Patientinnen und Patienten den Angaben zufolge auch die Versorgung rund um Schwangerschaft und Geburt sowie andere grundlegende medizinische Leistungen meiden.

Die Folgen treffen damit nicht nur die unmittelbare Behandlung von Ebola. Auch Angebote, die unabhängig von der Krankheit für die Bevölkerung wichtig sind, können vielerorts nicht wie gewohnt in Anspruch genommen werden. Besonders betroffen sind Impfungen für Kinder, die normalerweise Teil der routinemäßigen medizinischen Versorgung sind.

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Nach den vorliegenden Informationen verstärkt die Furcht vor einer Infektion die Unterbrechungen. Menschen verzichten demnach darauf, Gesundheitseinrichtungen aufzusuchen, obwohl sie dort wegen einer Schwangerschaft oder aus anderen medizinischen Gründen behandelt werden müssten. Genauere Angaben dazu, in welchem Umfang die einzelnen Dienste ausfallen oder wie viele Menschen betroffen sind, liegen bislang nicht vor.

Zusätzlich erschwert die Belastung der Krankenhäuser den Zugang zu medizinischer Versorgung. Der Druck auf die Einrichtungen trägt dazu bei, dass die Behandlung grundlegender gesundheitlicher Anliegen ins Stocken gerät. Damit wirkt sich die Ebola-Situation auch auf Patientinnen und Patienten aus, die nicht selbst an der Krankheit erkrankt sind.

Die Meldung macht keine näheren Angaben zu den betroffenen Orten innerhalb der Demokratischen Republik Kongo, zum zeitlichen Verlauf der Beeinträchtigungen oder zu konkreten Maßnahmen, mit denen die reguläre Versorgung aufrechterhalten werden soll. Fest steht nach den vorliegenden Informationen jedoch, dass die Gesundheitskrise in den betroffenen Gemeinden weit über die Ebola-Behandlung hinausreicht und zentrale medizinische Angebote für Kinder sowie für Mütter und andere Patientinnen und Patienten beeinträchtigt.

Das berichtete zuerst Bloomberg Markets unter Berufung auf den Bloomberg-Kanal.

Kurz zusammengefasst

  • In den am stärksten betroffenen Gemeinden ist die reguläre Gesundheitsversorgung erheblich gestört
  • Aus Angst vor Ansteckung werden Kinder seltener routinemäßig geimpft
  • Patienten meiden auch Schwangerschafts-, Geburts- und andere grundlegende medizinische Leistungen
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