Kasachstan und Deutschland wollen ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit ausbauen. Beim Besuch des kasachischen Präsidenten Kassym-Schomart Tokajew in Berlin machte Bundeskanzler Friedrich Merz nach vorliegenden Informationen insbesondere das deutsche Interesse an zusätzlichen Öllieferungen deutlich. Daneben ging es um den Zugang zu Rohstoffen und um eine engere Zusammenarbeit beider Länder.
Öl nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Deutschland interessiert sich demnach für mehr Öl aus Kasachstan. Genauere Angaben zu möglichen Liefermengen, Vereinbarungen oder einem Zeitplan liegen bislang nicht vor. Auch zu konkreten Rohstoffen, die Gegenstand der Gespräche waren, wurden in der Meldung keine weiteren Einzelheiten genannt.
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30.09.2026Der Besuch Tokajews steht zugleich im Zeichen des politischen Austauschs zwischen Berlin und Astana. Neben den wirtschaftlichen Themen war auch der russische Angriffskrieg Gegenstand der Gespräche. Welche konkreten Positionen die beiden Seiten dazu vertraten oder ob daraus gemeinsame Vorhaben entstanden, ist bislang nicht bekannt.
Die kasachische Führung und die Bundesregierung signalisierten damit grundsätzlich Interesse an engeren Beziehungen. Im Mittelpunkt stehen nach den vorliegenden Informationen vor allem wirtschaftliche Fragen: eine mögliche Ausweitung der Ölbeziehungen, die Zusammenarbeit bei Rohstoffen und die generelle Vertiefung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen. Konkrete Ergebnisse oder neu geschlossene Abkommen wurden nicht genannt.
Der Austausch findet vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs statt, der von den Gesprächspartnern ebenfalls angesprochen wurde. Weitere Angaben zum Verlauf des Treffens und zu einzelnen Vereinbarungen liegen derzeit nicht vor. Das berichtete zuerst die ARD-Nachrichtensendung Tagesschau.
Kurz zusammengefasst
- Kasachstan und Deutschland wollen ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit ausbauen
- Merz machte deutsches Interesse an zusätzlichen Öllieferungen aus Kasachstan deutlich; Mengen und Zeitplan sind offen
- Tokajew und Merz sprachen auch über Rohstoffzugang und Russlands Angriffskrieg, nannten aber keine konkreten Abkommen
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