← Alle Nachrichten

Alpengletscher verlieren in der Schweiz rund 5,5 Prozent ihres Eisvolumens

Schneearmer Winter und großer Sommerhitze haben die Alpengletscher stark zugesetzt. In der Schweiz schmolzen nach Angaben des Messnetzes Glamos rund 5,5 Prozent des Eisvolumens. Auch Österreich erwartet erhebliche Verluste.

Alpengletscher verlieren in der Schweiz rund 5,5 Prozent ihres Eisvolumens
Foto: JoshuaWoroniecki · Pixabay
KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichten- und Informationsquellen aufbereitet und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt bzw. sprachlich bearbeitet. Mehr zur KI-Verarbeitung

Die Alpengletscher haben in diesem Jahr besonders große Eismengen verloren. In der Schweiz schmolzen nach Angaben des Schweizerischen Gletschermessnetzes Glamos rund 5,5 Prozent des gesamten Eisvolumens. Als wichtigste Ursachen gelten der geringe Schneefall im vergangenen Winter und die große Hitze während des Sommers.

Glamos bewertet die Entwicklung als außergewöhnlich negativ und spricht von einem verheerenden Jahr für die Gletscher. Der fehlende Winterschnee konnte die Eisflächen nicht ausreichend schützen. Eine Schneedecke wirkt im Sommer normalerweise als natürliche Abschirmung gegen die Sonneneinstrahlung. Unter den in diesem Jahr herrschenden Bedingungen waren die Gletscher dadurch der Wärme besonders stark ausgesetzt.

Weiterlesen
Mindestens 32 Kinder sterben bei Masern- und Malariaausbruch in Indien
Wissenschaft

Mindestens 32 Kinder sterben bei Masern- und Malariaausbruch in Indien

01.10.2026

Die Folgen zeigen sich nicht nur in der Schweiz. Auch für die österreichischen Alpengletscher rechnen Fachleute mit erheblichen Verlusten. Genauere Angaben zum Ausmaß der Schmelze in Österreich liegen bislang nicht vor. Die Entwicklung betrifft damit zentrale Regionen des Alpenraums, wobei die Schweiz den bislang bezifferten Rückgang meldet.

Nach Einschätzung von Glamos verschlechtern solche Bedingungen die langfristigen Aussichten der Alpengletscher erheblich. Wenn sich Schneemangel und hohe Sommertemperaturen in dieser Form auswirken, sehen die Fachleute für die Gletscher keine dauerhafte Überlebenschance. Eine Prognose darüber, wie sich die einzelnen Gletscher weiter entwickeln, lässt sich aus den vorliegenden Angaben jedoch nicht ableiten.

Der diesjährige Rückgang steht im Zusammenhang mit dem Zusammenspiel zweier Belastungen: Bereits im Winter fehlte den Gletschern eine ausreichende Schneeauflage, anschließend beschleunigte die Sommerhitze die Schmelze. Dadurch konnten die Eisflächen besonders viel Masse verlieren. Wie sich die Verluste auf die einzelnen Gletscher verteilen und welche Unterschiede zwischen den Regionen bestehen, wurde in den vorliegenden Informationen nicht näher erläutert.

Das berichtete zuerst die Salzburger Nachrichten unter Berufung auf Angaben des Schweizerischen Gletschermessnetzes Glamos.

Kurz zusammengefasst

  • Schweizer Alpengletscher verloren laut Glamos rund 5,5 Prozent ihres gesamten Eisvolumens
  • Geringer Winterschnee und große Sommerhitze beschleunigten die Schmelze
  • Auch Österreichs Alpengletscher dürften stark geschmolzen sein; genaue Angaben fehlen noch
Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.

Kostenlos abonnieren

Verpasse keine wichtige Nachricht

Das InstaNews Morgenbriefing fasst jeden Morgen die wichtigsten Entwicklungen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und der Welt für dich zusammen.