Die deutsche Exzellenzstrategie wird auf weitere Universitäten und Forschungsverbünde ausgeweitet. Zwei neue Verbünde sowie die Universität Jena stoßen zur bisherigen Exzellenzriege hinzu. Nach den vorliegenden Informationen wird die Förderung dadurch jedoch nicht insgesamt erhöht.
Mit der Aufnahme der zusätzlichen Standorte wächst die Zahl der Universitäten beziehungsweise Verbünde, die im Rahmen der Exzellenzstrategie berücksichtigt werden. Die Entscheidung betrifft die Hochschullandschaft bundesweit und stärkt die Sichtbarkeit der neu hinzugekommenen Einrichtungen in der Spitzenforschung.
Für die einzelnen Standorte hat die Erweiterung zugleich finanzielle Folgen. Da mehr Universitäten und Verbünde aus dem bestehenden Fördervolumen unterstützt werden sollen, sinkt die finanzielle Förderung pro Standort deutlich. Genauere Angaben zur Höhe der Mittel oder zur konkreten Verteilung liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Die Entwicklung verbindet damit zwei gegenläufige Effekte: Einerseits wird der Kreis der Einrichtungen erweitert, andererseits müssen sich die beteiligten Standorte die vorhandenen Mittel mit weiteren Geförderten teilen. Zusätzliche Finanzmittel für die Ausweitung der Exzellenzriege sind nach derzeitigem Stand nicht vorgesehen.
Das berichtete zuerst die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Kurz zusammengefasst
- Zwei neue Forschungsverbünde und die Universität Jena werden in die Exzellenzstrategie aufgenommen
- Die Zahl der berücksichtigten Universitäten und Verbünde steigt bundesweit
- Das Fördervolumen wächst nicht, daher sinkt die Unterstützung pro Standort deutlich
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