Hamburg verstärkt seine Maßnahmen zum Schutz vor Drohnenbedrohungen. Im Zusammenhang mit möglichen hybriden Angriffen sollen neue Abwehrsysteme zum Einsatz kommen, die verdächtige Fluggeräte mit Netzen abfangen können. Der Beginn des Einsatzes ist noch für dieses Jahr vorgesehen.
Mit der Erweiterung reagiert die Stadt auf die wachsende Bedeutung von Drohnen als mögliche Sicherheitsbedrohung. Nach den vorliegenden Informationen sollen die neuen Systeme dazu beitragen, verdächtige Fluggeräte gezielt abzufangen. Weitere Einzelheiten zu den technischen Anlagen, ihren Standorten oder den konkreten Einsatzbedingungen wurden nicht genannt.
Die Maßnahmen sind Teil des Ausbaus der Hamburger Drohnenabwehr. Dabei geht es darum, auf mögliche Gefahren durch unbemannte Fluggeräte im Zusammenhang mit hybriden Angriffen vorbereitet zu sein. Welche Behörden oder Einsatzkräfte die Systeme bedienen sollen, ist den vorliegenden Angaben zufolge ebenfalls nicht bekannt.
Der geplante Einsatz noch in diesem Jahr markiert den nächsten Schritt beim Aufbau zusätzlicher Schutzmaßnahmen in Hamburg. Die Stadt setzt dabei neben bestehenden Vorkehrungen auf Systeme, die einen Eingriff in den Flug eines verdächtigen Geräts ermöglichen sollen, ohne dessen genaue technische Ausstattung vorauszusetzen.
Die Informationen wurden von der Zeitung WELT veröffentlicht. Konkrete Angaben zur Zahl der anzuschaffenden Systeme, zu den erwarteten Kosten und zum genauen Starttermin liegen nicht vor.