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Toter Häftling in Garsten: Mitinsasse unter Mordverdacht

Im Forensisch-Therapeutischen Zentrum Garsten ist ein 40-jähriger Häftling tot aufgefunden worden. Ein 63-jähriger Mitinsasse steht unter dem Verdacht, ihn getötet zu haben.

Toter Häftling in Garsten: Mitinsasse unter Mordverdacht
Foto: KURIER

Im Forensisch-Therapeutischen Zentrum Garsten in Oberösterreich ist am Montagnachmittag ein 40-jähriger Häftling tot aufgefunden worden. Nach den vorliegenden Informationen steht ein 63-jähriger Mitinsasse unter dem Verdacht, den Mann auf einem Gang der Anstalt getötet zu haben.

Im Zusammenhang mit dem Fall wurde ein messerähnlicher Gegenstand sichergestellt. Das Motiv ist bislang offen. Der Tatverdacht gegen den 63-Jährigen ist damit nicht mit einer rechtskräftigen Feststellung seiner Schuld gleichzusetzen.

Beide Männer waren wegen schwerwiegender psychischer Störungen im Maßnahmenvollzug untergebracht. Das Forensisch-Therapeutische Zentrum Garsten ist auf die Unterbringung von Personen in diesem Bereich ausgerichtet. Weitere Einzelheiten zum Ablauf des Geschehens liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.

Der Todesfall ereignet sich rund zwei Wochen nach dem Tod eines 19-Jährigen in der Justizanstalt Klagenfurt. Ein Zusammenhang zwischen den Fällen wird in den vorliegenden Angaben nicht hergestellt.

Die Volksanwaltschaft verweist im Zusammenhang mit dem Vorfall auf die seit Jahren kritisierte Personalsituation in Garsten. Welche konkreten Auswirkungen die personelle Ausstattung auf den aktuellen Fall gehabt haben könnte, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.

Die Ermittlungen sollen nun die Umstände des Todes und die Rolle des tatverdächtigen Mitinsassen klären. Zum möglichen Motiv sowie zu weiteren Details des Geschehens liegen derzeit keine näheren Angaben vor.

Quelle: KURIER ↗