In Pennsylvania ist ein vierter Mensch an einer mit Masern verbundenen Erkrankung gestorben. Das teilten die Gesundheitsbehörden des US-Bundesstaates mit. Damit wurden in den USA bislang vier Todesfälle im Zusammenhang mit dem aktuellen Masernausbruch gemeldet. Alle ereigneten sich in Pennsylvania, drei davon im Jahr 2025.
Nach Angaben der Behörden erlebt Pennsylvania damit sein schwerstes Masernjahr seit 1992. Die Mitteilung zum jüngsten Todesfall unterstreicht die besondere Schwere des Ausbruchs für den Bundesstaat. Weitere Angaben zur verstorbenen Person oder zu den Umständen des Todes wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.
In der nationalen Statistik der US-Gesundheitsbehörde CDC sind die vier Todesfälle derzeit nicht erfasst. Als Grund wird eine Änderung der Meldepraxis durch die US-Regierung genannt. Dadurch weicht die Zahl der von den Behörden in Pennsylvania gemeldeten Todesfälle aktuell von der nationalen Statistik ab.
Masern sind eine Infektionskrankheit. Im vorliegenden Fall sprechen die Behörden von einer mit Masern verbundenen Erkrankung. Eine darüber hinausgehende Einordnung des Todesfalls liegt in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Der Bundesstaat hat nach eigener Darstellung in diesem Jahr damit den höchsten Stand bei Masernerkrankungen seit mehr als drei Jahrzehnten erreicht. Wie viele Menschen insgesamt betroffen sind, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor. Ebenso liegen keine Informationen zu weiteren aktuellen Maßnahmen der Gesundheitsbehörden oder zur Entwicklung des Ausbruchs vor.
Fest steht nach Angaben der Behörden, dass Pennsylvania weiterhin der Schwerpunkt der bislang in den USA gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Ausbruch ist. Die Angaben zur nationalen Erfassung stehen wegen der geänderten Meldepraxis derzeit unter einem anderen statistischen Rahmen als die Mitteilungen des Bundesstaates.