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Berliner Verwaltungsdaten offenbaren erhebliche Sicherheitsmängel

Veröffentlichte Daten aus der Berliner Verwaltung zeigen laut WELT gravierende Schwächen beim Schutz sensibler Informationen. Unter anderem sollen Passwörter in Word-Dateien und geheime Notfallpläne auf gewöhnlichen Laufwerken gespeichert worden sein.

Berliner Verwaltungsdaten offenbaren erhebliche Sicherheitsmängel

Veröffentlichte Daten aus der Berliner Verwaltung weisen auf erhebliche Mängel beim Umgang mit sensiblen Informationen hin. Nach Recherchen der WELT wurden Passwörter in Word-Dateien gespeichert. Zudem sollen geheime Notfallpläne auf gewöhnlichen Laufwerken abgelegt worden sein.

Die genannten Beispiele betreffen damit sowohl den Schutz von Zugangsdaten als auch den Umgang mit vertraulichen Dokumenten. Die Ablage solcher Informationen in allgemein zugänglichen oder nur unzureichend geschützten Speicherbereichen kann die Sicherheit staatlicher Daten beeinträchtigen. Welche konkreten Stellen betroffen sind und in welchem Umfang Daten zugänglich waren, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.

Die veröffentlichten Daten dokumentieren nach Einschätzung der Quelle kein isoliertes Einzelproblem, sondern weisen auf strukturelle Schwächen innerhalb der Berliner Verwaltung hin. Im Mittelpunkt steht dabei der grundsätzliche Umgang mit Informationen, deren Bekanntwerden sicherheitsrelevant sein kann.

Die Meldung bezieht sich auf Daten, die im Zusammenhang mit einem Angriff beziehungsweise einer Kompromittierung von Verwaltungsbeständen veröffentlicht wurden. Weitere Angaben zu möglichen Folgen, zu betroffenen Personen oder zu eingeleiteten Maßnahmen liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.

Quelle: WELT ↗