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USA planen Lieferung schwerer Bomben an Israel

Die Regierung von Donald Trump plant ein Waffengeschäft mit Israel im Umfang von 2,8 Milliarden US-Dollar. Darin sollen auch 2.000-Pfund-Bomben enthalten sein, deren Einsatz im Gazastreifen wegen möglicher hoher Opferzahlen umstritten ist.

USA planen Lieferung schwerer Bomben an Israel
Foto: France 24 English

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump plant ein neues umfangreiches Waffengeschäft mit Israel. Nach Angaben von France 24 soll die Vereinbarung ein Volumen von 2,8 Milliarden US-Dollar haben. Bestandteil der geplanten Lieferung sind demnach auch schwere Bomben mit einem Gewicht von 2.000 Pfund.

Die Waffenlieferung betrifft Munition, deren möglicher Einsatz im Gazastreifen bereits zuvor erhebliche Bedenken ausgelöst hatte. Im Mittelpunkt stehen dabei die möglichen Folgen für die Zivilbevölkerung und die Gefahr hoher Opferzahlen. Weitere Einzelheiten zu Umfang, Zeitplan oder konkreten Einsatzbedingungen der geplanten Lieferung wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.

Die Ausfuhr der 2.000-Pfund-Bomben war unter der Regierung des früheren US-Präsidenten Joe Biden vor zwei Jahren ausgesetzt worden. Nun sollen die Waffen nach den vorliegenden Angaben erneut Teil eines geplanten Rüstungsgeschäfts mit Israel werden. Damit würde die US-Regierung die Lieferung besonders schwerer Munition wieder in Betracht ziehen.

Die Planung ist Teil der militärischen Unterstützung der Vereinigten Staaten für Israel. Das Vorhaben wird in Washington vorbereitet. Ob und wann die Lieferung tatsächlich umgesetzt wird, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Ebenso bleibt offen, ob sich die geplante Vereinbarung seit der Bekanntgabe noch verändern könnte.

Die Angaben stammen vom französischen Nachrichtensender France 24. Die Meldung bezieht sich auf Pläne der Trump-Regierung und nicht auf eine bereits abgeschlossene Lieferung. Im Mittelpunkt steht daher zunächst die Absicht, die Bomben in das Waffengeschäft mit Israel aufzunehmen.

Die mögliche Lieferung erfolgt vor dem Hintergrund der anhaltenden Aufmerksamkeit für den Einsatz schwerer Waffen im Gazastreifen. Wegen der möglichen hohen Opferzahlen hatten die 2.000-Pfund-Bomben bereits unter der Biden-Regierung für erhebliche politische und humanitäre Bedenken gesorgt. Die vorliegenden Informationen enthalten jedoch keine weiteren Angaben zu einer aktuellen Reaktion der israelischen oder der US-Regierung.

Quelle: France 24 English ↗