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USA verweigern Abbas erneut Visum für UN-Generalversammlung

Die USA haben dem palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas und Dutzenden Vertretern der Palästinensischen Autonomiebehörde erneut die Einreisevisa für die kommende UN-Generalversammlung verweigert.

USA verweigern Abbas erneut Visum für UN-Generalversammlung
Foto: Euronews

Die Vereinigten Staaten haben dem palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas erneut die Einreise zur kommenden Generalversammlung der Vereinten Nationen verweigert. Nach Angaben von Euronews erhielt Abbas kein Visum für die Teilnahme an dem Treffen in den USA. Auch Dutzenden Vertretern der Palästinensischen Autonomiebehörde wurde die Einreise verweigert.

Die Entscheidung betrifft damit bereits das zweite Jahr in Folge. Abbas und die Delegierten der Palästinensischen Autonomiebehörde können nach der vorliegenden Information somit nicht an der bevorstehenden UN-Generalversammlung teilnehmen. Weitere Einzelheiten zu den betroffenen Vertretern wurden zunächst nicht genannt.

Die Palästinensische Autonomiebehörde verurteilte den Schritt Washingtons. Eine weitergehende Begründung der US-Regierung für die Visa-Verweigerung liegt in den vorliegenden Informationen nicht vor.

Die Entscheidung fällt im Rahmen der diplomatischen Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Palästinensischen Autonomiebehörde. Die UN-Generalversammlung zählt zu den zentralen internationalen Foren, bei denen Vertreter von Staaten und politischen Institutionen zusammenkommen. Ob Abbas oder andere Vertreter der Palästinensischen Autonomiebehörde trotz der verweigerten Visa an den Beratungen teilnehmen können, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.

Quelle: Euronews ↗