Drei Wochen nach einer verheerenden Sturzflut in Nepal haben Rettungskräfte vier Leichen aus dem Tunnel eines Wasserkraftwerks geborgen. Die Bergungsarbeiten fanden in einem Stollen der Anlage statt. Weitere Angaben zum genauen Standort des Wasserkraftwerks liegen nicht vor.
Die Sturzflut hatte den Tunnel überflutet und die betroffenen Menschen eingeschlossen. Erst nach mehreren Wochen konnten die Einsatzkräfte die Leichen aus dem schwer zugänglichen Bereich bergen. Damit gibt es nun Gewissheit über das Schicksal von vier Menschen, die seit dem Unglück vermisst worden waren.
Angehörige der Betroffenen fordern Antworten zu der Katastrophe. Welche konkreten Umstände zu dem Unglück führten und wie es zur Überflutung des Tunnels kam, ist den vorliegenden Informationen zufolge bislang nicht geklärt.
Der Vorfall steht im Zusammenhang mit den schweren Folgen der Sturzflut in Nepal. Die Bergung der vier Toten beendet die Suche in dem genannten Tunnelabschnitt, lässt für die Familien jedoch weiterhin Fragen zum Ablauf des Unglücks und zu den Verantwortlichkeiten offen.