US-Präsident Donald Trump hat die Pläne der Europäischen Union für eine engere Anbindung Kanadas scharf kritisiert. Nach Angaben des Senders France 24 bezeichnete Trump den Vorschlag einer assoziierten Mitgliedschaft Kanadas als „lächerlich“. Zugleich drohte er der Europäischen Union mit neuen Zöllen oder sogar mit einem vollständigen Abbruch des Handels.
Der EU-Vorschlag sieht nach den vorliegenden Informationen eine assoziierte Mitgliedschaft Kanadas vor. Damit sollen engere Formen der Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und Kanada ermöglicht werden. Im Mittelpunkt stehen demnach die Bereiche Technologie, Verteidigung und Energie.
Trump stellte eine mögliche Vertiefung der Beziehungen zwischen der EU und Kanada in einen handelspolitischen Zusammenhang. Seine Äußerungen richten sich dabei nicht gegen ein einzelnes Vorhaben in einem bestimmten Mitgliedstaat, sondern gegen die Pläne der Europäischen Union insgesamt. Welche konkreten Maßnahmen die US-Regierung im Falle einer Umsetzung ergreifen würde, wurde in den vorliegenden Informationen nicht näher ausgeführt.
Die Drohung mit neuen Zöllen würde eine weitere Verschärfung der Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union bedeuten. Noch weitreichender wäre ein vollständiger Abbruch des Handels. Ob und unter welchen Bedingungen solche Schritte tatsächlich erfolgen könnten, blieb zunächst offen.
Auch die genaue Ausgestaltung der geplanten assoziierten Mitgliedschaft Kanadas ist in den vorliegenden Angaben nicht beschrieben. Fest steht demnach lediglich, dass die EU eine engere Kooperation mit Kanada in den Bereichen Technologie, Verteidigung und Energie anstrebt. Der Vorschlag wurde von Trump zurückgewiesen und mit einer möglichen Reaktion der Vereinigten Staaten verknüpft.
Die Aussagen des US-Präsidenten machen damit deutlich, dass die geplante Zusammenarbeit zwischen der EU und Kanada eine handelspolitische Reaktion Washingtons auslösen könnte. Weitere Einzelheiten zu den EU-Plänen, zu möglichen Verhandlungen oder zu konkreten Zollmaßnahmen liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.