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Schwedens Regierungsbildung bleibt nach der Wahl offen

Magdalena Andersson soll in Schweden eine neue Regierung bilden. Der linke Block verfügt nur über eine knappe Mehrheit, während das Land politisch tief gespalten ist.

Schwedens Regierungsbildung bleibt nach der Wahl offen
Foto: NZZ

Nach der Wahl in Schweden bleibt die Bildung einer neuen Regierung unsicher. Die Sozialdemokratin Magdalena Andersson soll den Versuch unternehmen, eine Regierung zu bilden. Ob ihr dies gelingt, ist jedoch offen.

Der linke Block verfügt zwar über eine knappe Mehrheit im Parlament. Diese Mehrheit reicht allein jedoch offenbar nicht aus, um die politische Lage zu stabilisieren. Das Wahlergebnis zeigt zugleich eine tiefe Spaltung des Landes zwischen den politischen Lagern.

Damit steht Andersson vor der Aufgabe, eine tragfähige Grundlage für ihre Regierung zu schaffen. Die knappen Mehrheitsverhältnisse erschweren die Bildung eines stabilen Bündnisses. Welche Vereinbarungen dafür notwendig wären und ob sie zustande kommen, ist derzeit nicht geklärt.

Ein Scheitern des Regierungsversuchs könnte die politische Entwicklung in Schweden weiter verändern. In diesem Fall könnten die rechten Parteien profitieren. Ob es dazu kommt, hängt maßgeblich davon ab, ob Andersson eine Regierung bilden kann.

Die Wahl hat somit zunächst keine eindeutige politische Lösung hervorgebracht. Zwar verfügt der linke Block über einen rechnerischen Vorteil im Parlament, doch die politische Spaltung macht die Regierungsbildung zu einer schwierigen Aufgabe. Eine Entscheidung über die künftige Regierung Schwedens steht daher weiterhin aus.

Quelle: NZZ ↗