In der Region um Johannesburg sind innerhalb von zwei Monaten neun Frauen getötet worden. Die Fälle sorgen in der südafrikanischen Provinz Gauteng für große Besorgnis. Von einer mutmaßlichen Mordserie ist die Rede. Eine weitere Leiche wurde am Donnerstag entdeckt.
Nach vorliegenden Informationen wurden einige der Opfer teilweise entkleidet zurückgelassen. Weitere Einzelheiten zu den Todesumständen, zur Identität der Frauen oder zu einem möglichen Täter wurden zunächst nicht bekannt. Auch ist unklar, ob die einzelnen Taten nach Einschätzung der Ermittler miteinander in Verbindung stehen.
Die Polizei errichtete in den betroffenen Gebieten Straßensperren. Damit reagierten die Behörden auf die Häufung der tödlichen Vorfälle und die angespannte Lage in den betroffenen Regionen. Angaben dazu, wie lange die Sperren aufrechterhalten werden sollen oder welche konkreten Maßnahmen darüber hinaus geplant sind, liegen nicht vor.
Der Fund der weiteren Leiche am Donnerstag verstärkt die Sorge über die Entwicklung. Die bisherigen Informationen erlauben jedoch noch keine abschließende Bewertung des Falls. Weder zu einem Verdächtigen noch zu möglichen Motiven oder zu Festnahmen wurden Angaben gemacht.
Die Zahl der getöteten Frauen beläuft sich damit nach den vorliegenden Angaben auf neun innerhalb eines Zeitraums von zwei Monaten. Die Behörden stehen angesichts der Fälle unter Druck, während in den betroffenen Gebieten die Sicherheitsmaßnahmen ausgeweitet wurden. Weitere Erkenntnisse könnten sich aus den laufenden Untersuchungen zu den einzelnen Todesfällen ergeben.