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IOM warnt vor tödlicherer Entwicklung auf den Seerouten nach Europa

Nach Angaben der UN-Migrationsorganisation IOM erreichen in diesem Jahr deutlich weniger Migranten Europa über das Meer. Zugleich steigt die Zahl der Todesfälle auf den zunehmend gefährlichen Überfahrten.

IOM warnt vor tödlicherer Entwicklung auf den Seerouten nach Europa
Foto: ABC News International

Auf den Seerouten nach Europa zeichnet sich nach Einschätzung der Internationalen Organisation für Migration (IOM) eine zunehmend tödliche Entwicklung ab. In diesem Jahr erreichen deutlich weniger Migranten den Kontinent auf dem Seeweg. Gleichzeitig steigt die Zahl der Menschen, die bei den Überfahrten ums Leben kommen.

Die UN-Migrationsorganisation warnt damit vor einer Entwicklung, bei der ein Rückgang der Ankünfte nicht mit einer geringeren Gefahr für Menschen auf der Flucht einhergeht. Im Gegenteil: Die Überfahrten werden nach Angaben der IOM zunehmend gefährlich. Dadurch nimmt die Zahl der Todesfälle trotz der geringeren Zahl ankommender Migranten zu.

Die vorliegenden Angaben beziehen sich auf die Migrationsrouten über das Mittelmeer nach Europa. Konkrete Zahlen zu den Ankünften oder zu den Todesopfern werden in der Meldung nicht genannt. Auch zu einzelnen Routen, den Ursachen für die veränderte Entwicklung oder den Umständen der Unglücke liegen in den vorliegenden Informationen keine weiteren Angaben vor.

Die Warnung der IOM richtet den Blick damit nicht nur auf die Zahl der Menschen, die Europa erreichen. Sie macht zugleich deutlich, dass die Risiken der Überfahrten weiterhin erheblich sind und sich nach Einschätzung der Organisation verschärfen. Für die Bewertung der Lage ist daher neben den Ankunftszahlen auch die Zahl der Menschen relevant, die die Reise nicht überleben.

Die Meldung stammt von ABC News International und beruft sich auf die Angaben der IOM. Weitere Einzelheiten zur zeitlichen Entwicklung oder zu den betroffenen Seegebieten sind aus den vorliegenden Informationen nicht ersichtlich.

Quelle: ABC News International ↗