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Die Zeitung Freitag, 6. November 2026
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Die Welt. Sofort auf Deutsch. Freitag, 6. November 2026 Nr. 310 · Stand 21:12 Uhr
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Politik

Schreiber setzt auf eigene Kandidatensuche und geht auf Abstand zum BSW

Der frühere Tagesschau-Sprecher Constantin Schreiber will als Sachsens Delegierter bei der Bundesversammlung einen eigenen Personalvorschlag fürs Bundespräsidentenamt einbringen. Zugleich grenzt er sich deutlich vom BSW ab, das ihn entsendet, und nennt erhebliche politische Unterschiede.

Er kündigte auf X an, nicht einfach zwischen Kandidaten entscheiden zu wollen, die ihm die Parteien präsentieren. Stattdessen wolle er selbst nach einer Persönlichkeit suchen, die das Amt nach seiner Ansicht tatsächlich verdiene. Von diesem Recht eines Wahlmanns werde er Gebrauch machen, sagte Schreiber.

Die BSW-Fraktion im sächsischen Landtag hatte den 47-Jährigen für die Bundesversammlung nominiert. Diese wählt am 30. Januar 2027 in Berlin die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Diese Gremien kommen in Berlin zusammen.

Schreiber äußerte sich auch zur Bedeutung des Amtes. Das Präsidentenamt sei kein politischer Vorruhestand mit Schloss Bellevue und auch keine letzte Beförderung für jemanden, dessen Laufbahn sonst vermutlich beendet wäre, sagte er.

Zugleich distanzierte sich Schreiber von der Partei, die ihn entsendet. Es brauche keine politikwissenschaftliche Ausbildung, um zu sehen, dass seine politischen Überzeugungen von denen des BSW erheblich abweichen oder sich gar nicht überschneiden. Trotzdem sage er Ja zu seiner Nominierung. Eine Demokratie beruhe darauf, dass Menschen mit abweichenden Ansichten miteinander sprechen wollten, ergänzte er.

Der Politikwissenschaftler Johannes Varwick, der zugleich der Grundwertekommission des BSW angehört, kritisierte die Aktion in Kommentaren bei X. Schreiber wisse nicht einmal den richtigen Namen der Partei, distanziere sich von Inhalten, für die viele kämpften, und depolitisiere und verballhorne die Angelegenheit, schrieb Varwick. Politik sei keine Showveranstaltung.

Schreiber hatte das BSW zuvor als Bündnis Sahra Wagenknecht bezeichnet. Die Partei heißt seit dem 1. Oktober allerdings Bündnis Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft.

Im September 2025 begann er seine Tätigkeit als Global Reporter bei Axel Springer. Bereits in der Vergangenheit hatte er für arabischsprachige Fernsehformate gearbeitet. Außerdem hat er mehrere Bücher über den Islam geschrieben.

instanews.info1
InstaNews Politik 1/2 Freitag, 6. November 2026
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Politik

Republikaner drängen Trump nach Wahlniederlage zu Kurswechsel

Nach der Niederlage bei den Zwischenwahlen fordern Verbündete und Strategen der Republikaner von Präsident Donald Trump einen Kurswechsel. Trump zeigt sich wenig bereit dazu und verteidigt den Iran-Krieg.

Am Mittwoch (4. November) sah sich US-Präsident Donald Trump nach einer schweren Niederlage bei den Zwischenwahlen Druck aus den eigenen Reihen ausgesetzt. Die Wahl hatte den Demokraten die Kontrolle über den Kongress verschafft. Wähler wiesen zudem in wichtigen Rennen die von Trump ausgewählten Kandidaten zurück.

Republikanische Verbündete und Strategen verlangten, Trump solle sein Personal im Weißen Haus umbauen, wieder für Disziplin sorgen und Politiken aufgeben, die sie für die Verluste verantwortlich machen. Genannt wurden der Iran-Krieg und die Zölle. Die Forderungen kommen, während Trumps Präsidentschaft in ihre letzten Jahre geht. Der republikanische Stratege John Feehery bezeichnete das Ergebnis als gewaltiges Desaster für Trump. Trump müsse das Haus aufräumen, sagte Feehery, und von Tag zu Tag werde Trump schwächer.

Trump zeigte jedoch wenig Anzeichen dafür, dass er das Wahlergebnis als Grund für einen Kurswechsel sieht. Er sagte dem Sender Fox News am späten Dienstag (3. November), die Niederlage sei kein Schlag gegen ihn persönlich.

Die Demokraten können nun Trumps Gesetzesvorhaben blockieren, seine Regierung untersuchen und seine Kandidaten für Ämter infrage stellen. Dies dürfte Trump, der bereits in starkem Maße von seiner Exekutivgewalt Gebrauch macht, noch stärker zu einseitigem Handeln drängen. Zugleich muss er entscheiden, ob er an einer Agenda festhält, die nach Sorge einiger Republikaner zu einer politischen Belastung geworden ist, besonders für mögliche Nachfolger, die sich für eine Kandidatur im Jahr 2028 interessieren.

Vizepräsident JD Vance, der als wahrscheinlicher politischer Erbe Trumps gilt, distanzierte sich am Mittwoch offenbar etwas vom Präsidenten. Er machte den Iran-Krieg für die Verluste bei den Zwischenwahlen mitverantwortlich. Strategen und Parteifunktionäre sagten, solche Abgrenzungen könnten häufiger werden, falls Republikaner zu dem Schluss kämen, dass Trumps langjähriger Einfluss auf die Wählerschaft der Partei nachlässt.

Im Weißen Haus, so ein ranghoher Beamter, der nicht namentlich genannt werden wollte, rechneten Mitarbeiter mit Abgängen, möglichen Kabinettsumbildungen und Untersuchungen durch die Demokraten. Die Stimmung sei schlecht, sagte der Beamte, die Moral so niedrig wie nur möglich. Interne Umfragen hätten sechs Wochen vor der Wahl davor gewarnt, dass die Republikaner in beiden Kammern Verluste erleiden würden. Trump habe dennoch seinen Kurs beim Iran nicht geändert, obwohl ihn Berater auf die politischen Folgen hingewiesen hätten. Trump sei es letztlich egal gewesen, sagte der Beamte, und er habe sich geweigert, auf irgendjemanden zu hören.

CNA World

Trump macht Stephen Miller zum neuen Stabschef des Weißen Hauses

Präsident Donald Trump ernennt seinen bisherigen Stellvertreter Stephen Miller ab Montag (9. November) zum Stabschef. Susie Wiles wechselt in die politische Operation des Präsidenten.

US-Präsident Donald Trump hat Stephen Miller zum neuen Stabschef des Weißen Hauses ernannt. Wie die Hindustan Times berichtet, übernimmt Miller das Amt ab Montag (9. November) und löst Susie Wiles ab. Miller ist derzeit stellvertretender Stabschef und zählt zu den engsten Beratern Trumps.

Wiles wechselt nach Trumps Worten in die politische Operation des Präsidenten. Trump teilte die Personalie in einem Beitrag auf Truth Social mit. Er bezeichnete Miller als einen seiner vertrauenswürdigsten Berater und dankte Wiles für ihre Arbeit als Stabschefin. Ihre Leistung nannte er hervorragend.

Der Wechsel folgt auf Forderungen früherer Verbündeter Trumps, Wiles nach den Niederlagen der Republikaner bei den Zwischenwahlen aus dem Amt zu drängen. Der frühere Berater im Weißen Haus Steve Bannon verlangte am Freitag in einem Interview mit dem britischen Journalisten Steven Edginton, Wiles und die politischen Berater des Weißen Hauses sofort zu entfernen. Die Ergebnisse der Partei seien dafür ausschlaggebend.

Hindustan Times World

SPD, Linke und Grüne setzen in MV auf Windkraft mit Grenzen

SPD, Linke und Grüne in Mecklenburg-Vorpommern wollen die erneuerbaren Energien ausbauen, bei Solarstrom aber einen Flächendeckel einführen. Kleinere Betriebe sollen mit Wagniskapital und weniger Bürokratie entlastet werden.

Wie der NDR berichtete, soll die Wirtschaft zugleich neuen Schub bekommen. Vor allem kleinere Betriebe sollen von mehr Risikokapital und weniger Bürokratie profitieren.

Die drei Parteien stellten ihre Ergebnisse bei einer Pressekonferenz im Schweriner Schloss vor. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) sprach zu den Themen Wirtschaft, Energie und Mobilität. Sie fasste die Ergebnisse nach eigener Zeitmessung in zwölf Minuten und 42 Sekunden zusammen. Die Grünen-Fraktionschefin Claudia Müller nahm sich deutlich mehr Redezeit als in den vorangegangenen Runden, knapp neun Minuten. Auf die Frage, ob ihr Auftritt eine Bewerbung für das Amt der Wirtschaftsministerin gewesen sei, ging sie nicht ein. Personalfragen würden am Ende behandelt, hieß es.

Firmengründer sollen leichter an Risikokapital kommen. Es soll von der geplanten Landesförderbank in Form zinsgünstiger Darlehen bereitgestellt werden. Für Auszubildende in Mecklenburg-Vorpommern ist ein zinsgünstiges Darlehen über 1.000 Euro vorgesehen. Details seien noch offen.

NDR

US-Staatsanwalt Jason Reding Quinones verlässt das Justizministerium

Der US-Staatsanwalt für den Süden Floridas, Jason Reding Quinones, hat nach Angaben von Justizminister Todd Blanche seinen Rücktritt eingereicht.

Der US-Staatsanwalt für den Süden Floridas, Jason Reding Quinones, hat seinen Rücktritt eingereicht. Das berichtete Al Jazeera unter Berufung auf Justizminister Todd Blanche, der die Mitteilung am Freitag veröffentlichte. Quinones ist ein Verbündeter von Präsident Donald Trump. Er ist damit einer von mehreren Spitzenjuristen, die das US-Justizministerium nach dem Sieg der Demokraten bei den Zwischenwahlen verlassen.

Quinones hatte eine Bundesermittlung zu mutmaßlicher russischer Unterstützung für Trumps Wahlkampf im Jahr 2016 geleitet und ausgeweitet. Ein Sonderermittler stellte später fest, dass es keine direkte Absprache zwischen der Kampagne Trumps und Russland gegeben habe. Trump hat die Untersuchung nach Angaben des Senders immer wieder als politische Hexenjagd bezeichnet.

Kritiker werfen dem Justizministerium vor, auf Betreiben Trumps politisch motivierte Ermittlungen zu führen. Trump hat wiederholt Vergeltung gegen frühere Amtsträger gefordert. Drei ehemalige Funktionsträger, der frühere CIA-Direktor John Brennan, der frühere Director of National Intelligence James Clapper und der frühere FBI-Direktor James Comey, sollen im Rahmen dieser Ermittlung vorgeladen worden sein. Angeklagt wurde bislang niemand.

Al Jazeera English
Politik2
InstaNews Politik 2/2 Freitag, 6. November 2026
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Politik

Moskau und Brüssel dämpfen Erwartungen an Trumps Ukraine-Abkommen

Trump hat nach einem Treffen mit Kirill Dmitrijew ein großes Ukraine-Abkommen angekündigt, Details nannte er nicht.

US-Präsident Donald Trump hat nach einem Treffen mit dem Kreml-Unterhändler Kirill Dmitrijew ein großes Ukraine-Abkommen angekündigt, wie tagesschau berichtet. Details nannte er nicht. Das Abkommen werde mehr als nur die Ukraine betreffen und könnte sogar ganz Europa berühren, sagte Trump.

Kommissionssprecherin Paula Pinho sagte, es gebe noch viel Arbeit. Die Wiederaufnahme der Gespräche über Auswege aus dem Krieg begrüßte Pinho ausdrücklich, ebenso das Engagement aller Seiten.

Russland und die Ukraine wollen in der kommenden Woche Delegationen nach Abu Dhabi schicken. Die Verhandlungen seien unter Vermittlung der USA zustande gekommen. Trump selbst habe sich nach eigenen Angaben nicht mit den ukrainischen Vertretern getroffen, die ebenfalls nach Washington gereist waren.

Deshalb werde ein Gespräch mit den Europäern erforderlich sein.

Die Zukunft des Miteinanders in Europa entscheide sich in der Ukraine, sagte er. Die Ukraine müsse über ihre eigene Zukunft mitbestimmen, und Europa über die eigene Sicherheit.

Nach eigenen Worten übergab Melania Trump Dmitrijew und Arachamia Schreiben an Russlands Präsidenten Wladimir Putin und an den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.

tagesschau
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Ermittler finden in Aiwangers Berliner Hotelzimmer keine verdächtigen Spuren

Neuer Beitrag mit eigenen Formulierungen: Berliner Ermittler fanden im Hotelzimmer des verstorbenen Hubert Aiwanger keine verdächtigen Spuren, ein Fremdverschulden schließen sie aus, die Todesursache bleibt unklar, und die Nachfolge an der Spitze der Freien Wähler ist offen.

Die Berliner Ermittler haben das Hotelzimmer des verstorbenen bayerischen Politikers Hubert Aiwanger gründlich auf Bettwanzen und Giftstoffe untersucht. Nach Informationen des „Focus“, auf den sich t-online beruft, wurden dabei keine verdächtigen Spuren entdeckt. Die Untersuchung betraf das Zimmer im Hauptstadt-Hotel „Neuer Fritz“, in dem Aiwanger tot aufgefunden worden war.

Aiwanger, 55, war in einem Berliner Hotelzimmer leblos entdeckt worden. Sein Tod hat in ganz Deutschland Trauer und Entsetzen ausgelöst. Der Politiker war nach Berlin gereist, um der Eröffnung der neuen Bundeszentrale der Freien Wähler beizuwohnen. Seine Teilnahme hatte er jedoch kurzfristig abgesagt.

Dort fanden sie den Körper des Politikers.

Die Todesursache ist weiterhin unklar. Der FW-Politiker schrieb dort, er sei am Nachmittag gebeten worden, Aiwanger krankheitsbedingt zu vertreten. Damals habe er ihm gute Besserung gewünscht und ihn für eine Art Schnupfen gehalten.

t-online
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Polnische Überlebende des NS-Terrors hoffen auf Hilfe aus Deutschland

Überlebende NS-Opfer in Polen warten weiter auf eine „humanitäre Geste“ aus Deutschland. Im Haushaltsentwurf 2027 ist dafür kein Geld vorgesehen. Die Grünen hoffen auf die Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses.

Polnische Opferverbände bitten die deutsche Zivilgesellschaft um finanzielle Unterstützung. In einem Appell, der am Donnerstag (5.

Darunter sind ehemalige Konzentrationslager- und Gefängnishäftlinge sowie ehemalige Zwangsarbeiter. Viele von ihnen seien über 90 Jahre alt, litten unter Krankheiten und Einsamkeit und seien im Alltag zunehmend auf Hilfe angewiesen. Steigende Kosten für medizinische Versorgung und Pflege müssten sie selbst tragen. Ihre Zahl nehme von Monat zu Monat ab.

Kritisch stellen sie fest, dass eine entsprechende Entscheidung der Bundesregierung bis heute ausstehe. Jede Spende zähle, heißt es zum Schluss des Aufrufs.

Mehr als eine Million Menschen konnten damit unterstützt werden. Ehemalige Zwangsarbeiter erhielten zudem Leistungen der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ).

Tusk lehnte diese Summe als unzureichend ab. Am 23. Dies reflektiere der Haushaltsentwurf.

DW Deutsch
Politik3
InstaNews Wirtschaft 1/2 Freitag, 6. November 2026
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Wirtschaft

Österreich: Fertigstellungen bei Wohnungen sinken 2025 um 12,3 Prozent

Die Statistik Austria meldet für 2025 insgesamt 48.597 fertiggestellte Wohnungen, 12,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Vor allem im Neubau gingen die Zahlen zurück, auf den tiefsten Stand seit Beginn der Zeitreihe 2011.

Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen in Österreich ist im Jahr 2025 erneut deutlich gesunken. Es ist der zweite starke Rückgang in Folge.

Davon entfielen 34.217 Wohnungen auf neu errichtete Gebäude, ein Minus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Weitere 14.380 Wohnungen entstanden im Zuge von An-, Auf- und Umbautätigkeiten. Der bisherige Tiefstand aus dem Jahr 2011 mit 36.578 Wohnungen in neuen Gebäuden wurde um 2.361 Wohnungen unterschritten.

Statistik-Austria-Generaldirektorin Manuela Lenk sagte, der Wohnungsbau sei im Jahr 2025 zum zweiten Mal in Folge stark rückläufig gewesen. Die Fertigstellungen folgten zeitversetzt dem Trend bei den Baubewilligungen. Seit 2021 gebe es bei den Bewilligungen Rückgänge gegenüber dem jeweiligen Vorjahr, weshalb man auch in den kommenden Jahren mit sinkenden Fertigstellungszahlen rechnen müsse, so Lenk.

Auch die Zahl der Baubewilligungen sank 2025 im Vergleich zum Jahr davor, und zwar um 7,1 Prozent. Deutliche Rückgänge gab es laut Statistik Austria insbesondere 2022 mit minus 17,1 Prozent und 2023 mit minus 30,4 Prozent.

Nach Bundesländern betrachtet entstanden die meisten Wohnungen inklusive An-, Auf- und Umbauten in Wien mit 11.081 Wohnungen. Das entspricht nahezu jeder vierten neu fertiggestellten Wohnung Österreichs. Dahinter folgten Oberösterreich mit 9.102 und Niederösterreich mit 7.753 Wohnungen. In diesen drei Bundesländern wurde mehr als die Hälfte aller Wohnungen geschaffen. Das Schlusslicht bildeten das Burgenland mit 1.971 Baufertigstellungen und Kärnten mit 2.458 Wohnungen.

Die 2025 fertiggestellten Wohnungen hatten im bundesweiten Schnitt 5,2 Wohnräume. Dazu zählen laut Behörde auch Einfamilienhäuser.

Die aktuellen Zahlen bestätigten die wiederholten Warnungen der Branche, sagte Oberndorfer.

Kleine Zeitung

Denner-Bündnerfleisch mit Bergslogan enthält Rindfleisch aus Südamerika

Eine befristete Verkaufsaktion des Discounters Denner bringt Bündnerfleisch der Marke Grischuna in die Kritik. Die Verpackung wirbt mit einem Bergslogan, das Rindfleisch stammt jedoch teils aus Paraguay oder Uruguay. Beide Unternehmen weisen den Vorwurf einer bewussten Irreführung zurück.

Eine Verkaufsaktion des Detailhändlers Denner sorgt bei einem Teil der Kundschaft für Irritation, wie der Tages-Anzeiger berichtet. Im Mittelpunkt steht Bündnerfleisch der Traditionsmarke Grischuna. Auf der Packung steht der Mundart-Slogan «Vo da Bündner Berga», dazu sind prominente Bündner Berge abgebildet. Das verarbeitete Rindfleisch stammt jedoch zu Teilen aus Paraguay oder Uruguay.

Kundinnen und Kunden hatten sich über die Aufschrift gewundert und den Fall dem SRF-Konsumentenmagazin «Espresso» zugetragen. Dieses griff die Angelegenheit auf und holte Stellungnahmen bei Denner sowie bei der Herstellerin ein, der Fleischtrocknerei Churwalden. Beide Seiten sahen sich mit dem Vorwurf konfrontiert, die Kundschaft bewusst getäuscht zu haben.

Denner und die Fleischtrocknerei weisen den Vorwurf einer bewussten Irreführung zurück. Der Discounter erklärt, es handle sich um eine zeitlich befristete Sonderaktion. Die tatsächliche Herkunft des Rohmaterials sei sowohl auf der Packungsrückseite als auch im Werbeflyer angegeben.

Tages-Anzeiger

KI-Aktien erholen sich nach Kursrutsch um Billionen Dollar

Nach einem massiven Ausverkauf bei Technologiewerten haben sich Aktien aus dem Bereich künstlicher Intelligenz erholt. Die Anleger hatten zuvor auch wegen des Sieges der Demokraten bei den Zwischenwahlen verkauft, der ihrer Ansicht nach die KI-Entwicklung bremsen könnte.

Nach einem massiven Ausverkauf am Vortag haben sich die Aktien von Firmen aus dem Bereich künstlicher Intelligenz und Technologie wieder erholt, berichtete die BBC. Der Kursrutsch hatte in den USA begonnen und sich danach auf die Märkte in Asien und Europa ausgeweitet, bis in den Freitag hinein. Dabei seien Billionen Dollar an Marktwert verloren gegangen.

Der technologielastige Nasdaq eröffnete höher. Der Nasdaq Composite legte zu Handelsbeginn um 1,23 Prozent zu und setzte seine Gewinne im frühen Handel fort. Damit machte er einen Teil seines Verlusts vom Vortag von 5,5 Prozent wieder wett. Der S&P 500, nach Angaben der BBC die Heimat der größten börsennotierten US-Unternehmen außerhalb des Technologiesektors, eröffnete leicht im Plus. Der Dow Jones Industrial Average startete etwas im Minus.

Viele Demokraten hatten im Wahlkampf neue Regeln und Vorschriften für KI und Rechenzentren gefordert. Die Partei kontrolliert nun beide Kammern des Kongresses sowie wichtige Wahlen in Bundesstaaten, die Teil des Wettlaufs um KI-Rechenzentren sind.

BBC News

Spanien nominiert Hernandez de Cos, die Niederlande schicken Knot ins Rennen

Nach dem angekündigten Rückzug von EZB-Präsidentin Lagarde schickt Madrid Pablo Hernandez de Cos ins Rennen, die Niederlande setzen auf Klaas Knot. Eine Vorentscheidung könnte bereits Mitte Dezember fallen.

Die Euro-Länder wollen die Nachfolge von EZB-Präsidentin Christine Lagarde rasch regeln. Ihren Rückzug hat Lagarde angekündigt, wie n-tv berichtet. Sie legt ihr Amt Anfang Februar vorzeitig nieder. Schon Mitte Dezember könnte eine Vorentscheidung fallen, und sie dürfte nach Erwartung Teil eines Pakets mit weiteren Personalien sein.

Spanien hat Pablo Hernandez de Cos nominiert. Spaniens Vizeregierungschef Carlos Cuerpo lobte ihn als besonnen und zugleich inspirierend in der Führung.

Damit zeichnet sich ein Zweikampf zwischen den beiden Kandidaten ab. Ein solches Personal-Duell wird seit längerem spekuliert.

Ein Deutscher hat bislang noch nie den Chefposten der Europäischen Zentralbank innegehabt, deren Sitz in Frankfurt liegt. Deutschland dürfte als größte Volkswirtschaft des Euroraums bei der anstehenden Besetzung frei werdender Posten im EZB-Direktorium auf jeden Fall zum Zuge kommen.

Die Bundesregierung werde sich daran beteiligen.

n-tv
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InstaNews Wirtschaft 2/2 Freitag, 6. November 2026
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Wirtschaft

Thyssenkrupp verschiebt Start der Direktreduktionsanlage auf 2029

Die Anlage in Duisburg soll nach aktuellem Planungsstand erst 2029 den Betrieb aufnehmen, zwei Jahre später als vorgesehen. Als Grund nannte Thyssenkrupp Steel vor allem die Engineeringphase des Projekts, und die EU-Kommission sprach von Bauverzögerungen, die dem innovativen Charakter des Projekt...

Die Direktreduktionsanlage von Thyssenkrupp Steel in Duisburg geht später ans Netz als vorgesehen: Sie verschiebt sich um zwei Jahre. Das geht aus einem aktualisierten Förderbescheid der EU-Kommission hervor, über den die WELT berichtete. Damit kommt die Erzeugung von grünem Stahl deutlich später in Gang, als bisher geplant war.

Thyssenkrupp Steel bestätigte die Verzögerung nach aktuellem Planungsstand gegenüber dem Newsletter Pro Industrie und Handel des Nachrichtenmagazins Politico. Demnach soll die Produktionsanlage in Duisburg erst im Jahr 2029 den Betrieb aufnehmen. Ursprünglich sollte die Eröffnung im kommenden Jahr erfolgen.

Als Ursache nannte das Unternehmen die Engineeringphase des Projekts. Die verspätete Fertigstellung ergebe sich im Wesentlichen daraus, teilte Thyssenkrupp Steel dem Newsletter mit. Die EU-Kommission sprach ihrerseits von Bauverzögerungen, die dem innovativen Charakter des Projekts geschuldet seien.

Das Vorhaben wird vom Staat mit zwei Milliarden Euro unterstützt. Die Förderung soll den Umstieg des Konzerns auf grünen Stahl ermöglichen. Thyssenkrupp hatte die Förderzusage bereits im Jahr 2023 erhalten, der Baustart erfolgte im Februar 2024.

Politico gehört wie WELT zu Axel Springer.

WELT
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Musk kündigt an, die Cybertruck-Fertigung in Texas herunterzufahren

Tesla stellt die Produktion des Cybertrucks ein. Musk kündigte an, das Werk in Texas bis Mitte kommenden Jahres herunterzufahren, die frei werdenden Kapazitäten sollen dem Robotaxi Cybercab zugutekommen.

Tesla fährt die Produktion des Cybertrucks herunter. Wie Spiegel Online berichtete, kündigte Firmenchef Elon Musk diesen Schritt auf seiner Plattform X an. Demnach soll das Werk in Texas die Fertigung des Elektro-Pick-ups bis Mitte kommenden Jahres einstellen.

Der Wagen mit seinem futuristischen Design, den markanten Ecken und Kanten, galt schon länger als Flop. Bei der Markteinführung im Jahr 2023 hatte Musk das Fahrzeug als zukunftsweisende Alternative zu Pick-ups klassischer Hersteller wie Ford beworben. Seither habe der Cybertruck jedoch nie einen Massenmarkt erreicht.

Zudem sah sich das Modell mehreren Rückrufaktionen und Qualitätsproblemen gegenüber. Für die EU besitzt das Auto keine offizielle Typgenehmigung und ist deshalb standardmäßig nicht im Straßenverkehr zugelassen.

Die Nachrichtenagentur Reuters hatte außerhalb der regulären Geschäftszeiten bei Tesla angefragt, das Unternehmen reagierte zunächst nicht.

Spiegel Online
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E-Control-Vorstand Strebl setzt bei der Energiewende auf flexible Stromtarife

E-Control-Vorstand Michael Strebl hält neue gesetzliche und regulatorische Regeln für nötig. Flexible Tarife sollen die Netzlast zeitlich verteilen und die Netzausbaukosten dämpfen.

Damit die Energiewende gelingt, sind nach Ansicht von E-Control-Vorstand Michael Strebl neue gesetzliche und regulatorische Spielregeln notwendig.

Mehr Elektrizität sei unverzichtbar für Klimaschutz und geopolitische Unabhängigkeit, so Strebl. Nach den eigenen Berechnungen der Behörde ließen sich bei einer gleichförmigeren Belastung ca. Dabei wechsle man von der reinen Verbrauchsmenge hin zum Leistungspreis.

In den Stromverbrauch der Kunden wolle man laut Strebl nicht direkt eingreifen. Er halte es nicht für zumutbar, Kunden vorzuschreiben, wie sie ihren Stromverbrauch gestalten. Der Kunde müsse sich selbst aussuchen, wie er vorgeht. Flexibilität sei das zentrale Stichwort der neuen Energiewirtschaft.

Dazu kämen Vereinbarungen zur flexiblen Entnahme: Kunden erlauben dem Netzbetreiber temporäre Drosselungen und erhalten dafür einen 75-prozentigen Leistungspreis-Rabatt. So ließen sich Netzkosten spürbar reduzieren.

Salzburger Nachrichten
Wirtschaft5
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Technologie

Japan legt Notfallpaket gegen Cyberangriffe vor

Nach einer Welle massiver Datenlecks bei Konzernen und Behörden kündigt Japan ein Notfallpaket mit KI-Einsatz und Cyber-Rettungsteams an. Zehn Milliarden Yen stehen bereit.

Japan hat am Freitag ein Notfallpaket für die Cybersicherheit angekündigt, das den Einsatz künstlicher Intelligenz und sogenannte Cyber-Rettungsteams vorsieht. Das berichtete ABC News International. Anlass ist eine Welle massiver Datenlecks, von denen große Unternehmen und Regierungsstellen betroffen waren.

Das Notfallpaket folgt auf den unbefugten Zugriff auf die Systeme Dutzender Unternehmen und Behörden sowie auf Lecks bei Kundendaten. In Japan hat dies für Unruhe gesorgt.

Takaichi sagte, dass zum jetzigen Zeitpunkt unbefugte Zugriffe und Datenlecks stattfinden. Diese hätten erhebliche Auswirkungen auf den Alltag der Menschen und auf die Geschäftstätigkeit. Sie wolle die Reaktionsfähigkeit in ganz Japan erhöhen, indem alle Ressourcen der Regierung eingesetzt werden.

Die Maßnahmen des Pakets umfassen zehn Milliarden Yen, umgerechnet 63 Millionen US-Dollar. Sie sollen eine widerstandsfähige Gesellschaft schaffen, in der öffentlicher und privater Sektor Informationen teilen, Betroffenen schnell helfen und den Schaden beheben. Ziel ist es, eines der höchsten Cybersicherheitsniveaus weltweit zu erreichen.

Die Regierung will ihre Fähigkeit ausbauen, auf Server zuzugreifen, die von Hackern genutzt werden. Diese vorbeugende Maßnahme nennt sich „aktive Cyberabwehr“ und wurde im Oktober gesetzlich verankert. Sollte die nationale Sicherheit Japans möglicherweise herausgefordert werden, soll ein Unterstützungsteam aus Beamten des Verteidigungsministeriums, der Nationalen Polizeibehörde und des Nationalen Cybersicherheitsbüros eingesetzt werden.

Ein sogenanntes „Top-Gun“-Team aus Cybersicherheitsexperten wird laut Paket vom Wirtschaftsministerium bis Ende November aufgestellt. Dessen Mitglieder sollen KI einsetzen, um Hacker abzuwehren und Schwachstellen in Netzwerksystemen aufzuspüren. Dabei sollen sie mit Technologieunternehmen und fortschrittlichen KI-Entwicklern befreundeter Staaten zusammenarbeiten, um das Sicherheitswissen Japans auf dem neuesten Stand zu halten.

Zudem ist ein Cyber-Rettungsteam aus Experten des öffentlichen und privaten Sektors vorgesehen. Es soll Unternehmen, die von Cyberangriffen getroffen wurden, eine erste Hilfe leisten. Ein weiteres eigenes Team soll anfällige Unternehmen dabei unterstützen, ihre Abwehr zu stärken.

ABC News International
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Spur im AfD-Datenklau führt laut Recherchen in die USA

Spiegel und ZDF berichten, dass die mutmaßlichen Hacker hinter dem Angriff auf die AfD in den USA sitzen. Einer der Beteiligten, ein Programmierer, hat sich gegenüber dem ZDF geäußert.

Die Reporter konnten nach eigenen Angaben einen der offenbar Beteiligten ausfindig machen.

Es handelt sich um Oleksij L., einen Programmierer, der sich mit maschinellem Lernen beschäftigt, einer Form der Künstlichen Intelligenz. Gegenüber „ZDF frontal“ begründete L. den Datenklau damit, die AfD sei wegen ihrer lasch gesicherten IT zu einem verlockenden Ziel geworden. Ein politisches Motiv zu vermuten, halte er für eine einfache Geschichte, die die Leute hören wollten.

L.

Zu sehen sind auch sogenannte Feindeslisten sowie Belege für Russland-Kontakte von Parteimitgliedern.

Veröffentlicht wurde der Datensatz über X vom Account „Versistance“, der wohl anonym wirken sollte. Laut ZDF finden sich online jedoch Spuren, die ihn mit L. verbinden. Auch L.

Eine weitere Spur führt in die Zeit vor der Veröffentlichung. Am 18.

Mit dem Kanal stehe auch eine Webseite der Szene in Verbindung.

L. antwortete den Reportern unter dem Kürzel „Ver“. offenbar nahesteht und von Hackerangriffen erzählt, die sie begangen haben will. Sie soll „Versistance“ auf X gefolgt sein, bis der Account deaktiviert wurde. Ein Gespräch mit „ZDF frontal“ hatte sie zunächst zugesagt, danach war sie nicht mehr erreichbar.

n-tv
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EU-Kommission wirft TikTok Verstoß gegen DSA wegen Empfehlungssystem vor

Die EU-Kommission hält die Änderungen am Empfehlungssystem von TikTok für unzureichend, um das Suchtrisiko zu mindern. Sie verlangt weitere Anpassungen, da die Plattform nach vorläufiger Einschätzung gegen den Digital Services Act verstößt.

Die Änderungen, die TikTok an seinem Empfehlungssystem für Videos vorgenommen hat, verringern nach Darstellung der Europäischen Kommission nicht das Risiko einer Sucht. Wie EL PAÍS berichtet, wirft die Kommission dem chinesischen Videodienst vor, die europäische Verordnung über digitale Dienste (DSA) zu verletzen. Bruselas verlangt von der Plattform, die dem Konzern Bytedance gehört, nun Änderungen, um die Lage zu beheben.

Die Kommission erklärt, TikTok zeige den Nutzern einen fortlaufenden Strom personalisierter Videos, auch wenn diese mit psychischen Problemen oder dem Körperbild zusammenhängen. Das Empfehlungssystem erzeuge einen sogenannten Rabbit-Hole-Effekt: Nutzer verlieren sich immer wieder in Inhalten desselben Themas. Das System berücksichtige dabei nicht, ob diese Inhalte schädlich sind.

Nach Ansicht der Kommission kann eine solche wiederholte Dauerbeschallung schädlich sein, etwa bei Inhalten zu Traurigkeit, Isolation oder Körperbild. Solche Sackgassen könnten sich negativ auf die psychische Gesundheit der Nutzer auswirken, besonders bei verletzlichen Erwachsenen und bei Minderjährigen.

EL PAÍS América
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Nordkoreas Hackerarmee: Talente früh gefördert, Erfolge mit Geld und Wohnungen belohnt

Nordkorea baut nach Angaben von Überläufern und Analysten ein Hackerprogramm auf, das Kinder früh fördert und Erfolge mit Geld und Luxuswohnungen belohnt. FBI und Binance machen Pjöngjang für den Hack über 6,3 Milliarden Dollar verantwortlich, Nordkorea weist das zurück.

Nordkorea hat nach Angaben der Hindustan Times unter Berufung auf Reuters eine Armee gut ausgebildeter Hacker aufgebaut. Dafür sollen talentierte Kinder früh erkannt, in fortgeschrittener Technologie geschult und bei erfolgreichen Operationen mit Geld, Luxuswohnungen und anderen Privilegien belohnt werden. Das über mehr als zehn Jahre entwickelte Programm soll das Land zu einer bedeutenden Kraft im Bereich Cyberkriminalität gemacht haben. Die Hacker werden beschuldigt, einige der größten Kryptowährungsdiebstähle weltweit verübt zu haben.

Im Fokus steht derzeit der Binance-Hack im vergangenen Monat, bei dem Kryptowerte im Umfang von 6,3 Milliarden Dollar gestohlen wurden. Das FBI und die Kryptowährungsbörse Binance machen Nordkorea für den Angriff verantwortlich. Blockchain-Ermittlungsfirmen ordnen die Tat einer nordkoreanischen Hackergruppe namens „TraderTraitor“ zu. Pjöngjang bestreitet jede Beteiligung und bezeichnet die Vorwürfe als erfundene politische Provokationen.

Der Ausbau beginnt laut Überläufern und Analysten bereits in der Schule. Die Regierung wählt demnach jedes Jahr 150 bis 200 talentierte Schüler aus, teils schon im Alter von elf oder zwölf Jahren, um Informatik zu studieren. Die vielversprechendsten werden mit 17 Jahren an die führenden Universitäten des Landes geschickt und durchlaufen weitere Prüfungen. Nur wenige werden schließlich in die Cybereinheit des Militärs aufgenommen.

Die Ausbildung umfasst laut Bericht fortgeschrittene Mathematik, Fremdsprachen, Kryptowährungssysteme und Methoden, fremde Hardware zu analysieren. Wer nicht in die Hackereinheiten kommt, wird darauf vorbereitet, per Fernarbeit Software und Anwendungen für westliche Unternehmen zu entwickeln.

Heung-kwang K., ein Überläufer, der staatliche Hacker ausgebildet hatte, bevor er 2004 nach Südkorea floh, sagte, das Land habe ein systematisches Verfahren entwickelt, um junge Talente zu finden und auszubilden. Die Hacker seien tatsächlich eine der geheimen Waffen Kim Jong Uns. Kein anderes Land suche so systematisch nach den klügsten Kindern, allein um sie zu Agenten zu machen. Ob sie selbst Hacker werden wollten, spiele dabei keine Rolle, so Heung-kwang K.

Für erfolgreiche Operationen bietet Nordkorea laut Reuters erhebliche Belohnungen. Nach Angaben von Heung-kwang K. können die Militäreinheiten der Hacker bis zu 30 Prozent des erbeuteten Geldes in US-Dollar erhalten. Lim J., emeritierter Professor an der Schule für Cybersicherheit der Korea-Universität, sagte, es gebe Berichte, wonach erfolgreiche Cyberfachleute Wohnungen in Pjöngjang erhalten. Diese könnten bis zu 132 Quadratmeter groß sein.

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USA warnen vor laufender Cyberbedrohung für industrielle Kühlsysteme

Die USA warnen vor einer laufenden Cyberbedrohung für industrielle Kühlsysteme. Betreiber sollen ihre Steuerungen vom öffentlichen Internet trennen und Updates umgehend einspielen, während das Pentagon Störungen auf US-Militärstützpunkten als Cyberangriff untersucht.

Die USA warnen vor einer laufenden Cyberbedrohung für industrielle Kühlsysteme. In einer am Donnerstag (5. November) veröffentlichten Erklärung, über die CNA berichtete, heißt es, jede Organisation, die auf Kühllagerung angewiesen ist, sollte davon ausgehen, dass sie ins Visier von Hackern geraten könnte.

Die Erklärung folgt auf eine Reihe von Angriffen auf gewerbliche Tiefkühl- und Kühlgeräte in den Vereinigten Staaten und Europa. Mindestens drei Angriffswellen hätten in den vergangenen Monaten Kühl- und Tiefkühlgeräte getroffen. Nach Angaben der Behörden zielen nicht näher benannte böswillige Cyberakteure auf Schwachstellen in elektronischen Temperatur- und Kühlsteuerungen, die aus dem Internet erreichbar sind. Betroffen seien Supermärkte und Kühllager.

Gelingt ein Angriff, könnten die Täter nach Warnung der Behörden die Temperatur verändern. Möglich seien auch physische Folgen wie Brandgefahr, Verlust von Waren und Veränderungen der Lebensdauer der Anlage. Herausgegeben wurde die Erklärung gemeinsam vom FBI, der Cybersicherheitsbehörde CISA sowie den Ministerien für Gesundheit, Verkehr und Landwirtschaft.

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Angriffe auf Kühlanlagen: US-Behörden sehen anhaltende Gefahr für kritische Infrastruktur

US-Behörden warnen nun, dass die Bedrohung für industrielle Kühlsysteme anhält, und die EU-Kommission hat zwei Krisentreffen einberufen.

In Hunderten europäischen Supermärkten seien Anlagen aus der Ferne auf Heizbetrieb umgestellt worden. Angreifer hätten es auf Schwachstellen an Temperaturreglern abgesehen, die bei Lebensmittelhändlern und Kühlhäusern eingesetzt werden und mit dem Internet verbunden sind.

Chris Butera, Direktor für Cybersicherheit bei der CISA, erklärte, jedes Unternehmen mit solchen Systemen müsse damit rechnen, ins Visier der Angreifer zu geraten.

Gelingt den Tätern der Zugriff, können sie die Temperatur verändern. Dadurch steige das Risiko für Brände, verdorbene Ware und eine verkürzte Lebensdauer der Anlagen, heißt es in der Mitteilung. Die Systeme würden weltweit in mehreren Sektoren der kritischen Infrastruktur angegriffen, erklärte Brett Leatherman, Direktor für Cyberoperationen beim FBI.

Der Warnung waren mehrere Cyberangriffe auf gewerbliche Kühlanlagen in den USA vorausgegangen. Ermittler des US-Verteidigungsministeriums prüfen außerdem, ob eine Serie nicht geklärter Störungen an Kühlgeräten in Supermarktfilialen auf US-Militärstützpunkten im August auf einen Cyberangriff zurückgeht.

Sueddeutsche Zeitung
Technologie7
InstaNews Wissenschaft Freitag, 6. November 2026
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Wissenschaft

Der Oktober war weltweit der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen

Vor der Klimakonferenz COP31 in Antalya erwartet der EU-Klimadienst Copernicus, dass die globale Erwärmung 2026 fast sicher die 1,5-Grad-Marke überschreitet. Der Oktober war weltweit der bisher wärmste seit Beginn der Messungen.

Der EU-Klimadienst Copernicus erwartet, dass die globale Erwärmung das Jahr 2026 fast sicher über die Marke von 1,5 Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit treibt. Das berichtete die tagesschau. Es wäre das zweite Mal nach 2024, dass dies geschieht. Offiziell überschritten gilt das Ziel allerdings erst dann, wenn der mehrjährige Durchschnitt darüber liegt.

Mit einer Wahrscheinlichkeit von 20 Prozent könnte es sogar den Rekordwert von 2024 übertreffen. Für den Vierjahresdurchschnitt von 2023 bis 2026 erwarten die Experten ebenfalls einen Wert über 1,5 Grad.

Weltweit war der Oktober der wärmste, seit die Aufzeichnungen begonnen haben, wie Copernicus mitteilte. Die durchschnittliche Oberflächentemperatur lag bei 15,35 Grad und damit 1,75 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Bereits der dritte Monat in Folge lag damit über der 1,5-Grad-Grenze. Besonders hohe Temperaturen registrierte der Dienst im Osten und Nordosten des Kontinents.

Auch die Meerestemperaturen erreichten für einen Oktober Höchstwerte. Zwischen den beiden 60. Im zentralen und östlichen äquatorialen Pazifik, der besonders stark vom Klimaphänomen El Niño betroffen ist, stieg die Abweichung auf 3,21 Grad.

Sie betonte, dass auch der Vierjahresdurchschnitt voraussichtlich über 1,5 Grad liegen werde, was zeige, wie anhaltend diese Phase der globalen Erwärmung geworden sei.

Die Vereinten Nationen gehen inzwischen offiziell davon aus, dass das 1,5-Grad-Ziel überschritten wird. Diese Überschreitung wird als Overshoot bezeichnet.

In Europa tragen die Temperaturen zu Hitzerekorden bei und lassen die Wasserpegel in den Flüssen sinken.

tagesschau
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Forschende der Universität Graz erwarten für 2027 rund 1,8 Grad Erwärmung

Die Erwärmung fällt damit stärker aus als im Juni vorhergesagt, wie eine Aussendung der Uni Graz mitteilt.

Forschende der Universität Graz haben nun neu berechnet, wie stark das Klimaphänomen zusammen mit den vom Menschen verursachten Emissionen die Erderhitzung antreibt, wie die Salzburger Nachrichten berichten.

Für 2027 rechnen die Forschenden mit rund 1,8 Grad.

Damals hatten die Berechnungen für 2026 ein Plus von 1,62 Grad Celsius ergeben, für 2027 eines von 1,71 Grad. Die Entwicklung im kommenden Jahr sei zwar durch El Niño bedingt, heißt es in der Aussendung der Universität vom Freitag.

Ungewöhnlich sei, dass nach einer extremen Situation wie im Jahr 2026 keine Atempause folge, weil das Klimaphänomen genau dies verhindere. Die Berechnungen hat der Klimaphysiker gemeinsam mit einem Dissertanten durchgeführt.

Zeitgleich verhandelt die Politik in Antalya bei der UNO-Klimakonferenz COP.

Die Folgen sind laut den Angaben bereits an der amerikanischen Westküste spürbar, wo heftige Regenfälle niedergingen. In Peru lösten sie schwere Überschwemmungen und Erdrutsche aus. In Mitteleuropa werde sich die Entwicklung bis in den Herbst 2027 auswirken.

Salzburger Nachrichten
Wissenschaft8
InstaNews Gesellschaft 1/2 Freitag, 6. November 2026
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Gesellschaft

Hilfsteams im Sudan melden leere Lager und fehlende Gelder

Hilfsorganisationen fordern mehr internationale Unterstützung für Millionen Vertriebene im Sudan. Ihre Vorräte gehen zur Neige, der Finanzierungsplan für 2026 ist nur zu 47 Prozent gedeckt.

Hilfsteams, die Millionen Menschen im Sudan unterstützen, die durch den andauernden Krieg vertrieben wurden, haben mehr internationale Hilfe gefordert. Sie verweisen auf massive Finanzierungsengpässe, leere Lagerhallen und einen überwältigenden Bedarf. Darüber berichtete UN News.

Nach Angaben der Vereinten Nationen benötigen landesweit 15,4 Millionen Menschen dringend eine Unterkunft. Der Krieg hat im April 2023 zwischen früheren Verbündeten begonnen, die sich inzwischen als rivalisierende Militärkräfte gegenüberstehen. Er verschärft das Leid der Zivilbevölkerung weiter.

Mohamed Refaat, Chief of Mission der UN-Migrationsorganisation IOM im Sudan, sprach aus Khartum. Am Vortag seien 16 Lastwagen in Darfur angekommen, doch seien es die letzten Bestände gewesen, sagte er. Der Zugang zu verletzlichen Vertriebenen und zurückkehrenden Menschen sei besser als früher, weshalb mehr Menschen erreicht werden könnten. Refaat betonte zugleich, die Helfer könnten nun die Geschichten des Leids anhören und könnten nicht behaupten, davon nichts zu wissen.

Abubakarr Jalloh, stellvertretender Landesvertreter des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR im Sudan, schilderte per Video aus Khartum die Lage vor Ort. Sich verschiebende Frontlinien zwängen weiterhin Familien zur Flucht. Viele von ihnen hätten keinen sicheren Ort zum Schlafen und nicht einmal eine Decke, um sich warm zu halten. Jalloh erklärte, ein Zelt bedeute für eine Frau, die alles verloren habe, mehr als einen Unterschlupf. Es bedeute Würde, Privatsphäre und Sicherheit für sie und ihre Familie. Eine Solarlampe sei mehr als eine Lichtquelle, sie bedeute Schutz. Mit ihr könne eine Frau nachts eine Latrine erreichen, ohne im Dunkeln laufen zu müssen. Ein Küchenset ermögliche einer Mutter, Kinder zu versorgen, ohne sich unnötigen Gefahren auszusetzen.

UNHCR und IOM erklärten in einer gemeinsamen Stellungnahme, die humanitären Organisationen könnten wegen der Finanzierungsengpässe derzeit nur etwa jeder zehnten bedürftigen Person helfen. Drei von vier Binnenvertriebenen im Sudan seien Frauen und Kinder, sagte Jalloh. Zudem hätten wetterbedingte Folgen von El Niño die Lage verschärft. In diesem Jahr habe es im ganzen Sudan deutlich unterdurchschnittlich geregnet. Das habe die Ernten in Darfur und Kordofan getroffen, Regionen, die ohnehin durch die anhaltenden Kämpfe verwüstet seien. Die Lebensmittelpreise blieben trotz der Erntezeit auf einem für viele Familien schmerzhaft hohen Niveau, obwohl sie nach der Ernte normalerweise sinken würden. Jalloh betonte, jedes sudanesische Pfund, das für Nahrung ausgegeben werde, fehle für eine Decke oder Materialien für einen sicheren Unterschlupf.

UN News
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KI-Leitfaden für Schulen: Lernen ohne KI bleibt Grundlage

Das Bildungsministerium hat eine eigene KI-Strategie für Schulen erarbeitet. Die Entscheidung über den Einsatz im Unterricht soll bei den Pädagoginnen und Pädagogen bleiben.

Das Bildungsministerium hat eine eigene KI-Strategie für Schulen erarbeitet und am Freitag präsentiert.

Die Strategie stelle keinen endgültigen Rahmen mit konkreten Umsetzungsschritten oder Maßnahmenkatalog dar, hieß es bei der Präsentation. Auch einen rechtlichen Rahmen mit Geboten oder Verboten enthalte sie nicht, ebenso wenig eine Sammlung der besten Anwendungen. Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) bezeichnete die Strategie als eine Art Nordstern. Wie ein Nordstern nicht sage, wohin der nächste Schritt gehen solle, gebe auch die KI-Strategie die nächsten Schritte nicht vor. Das Dokument solle sich durch Rückmeldungen der Lehrkräfte ständig weiterentwickeln, so wie sich auch die Technologie selbst weiterentwickle.

Für den Unterricht betonte Wiederkehr, Lesen, Schreiben und Rechnen seien unabdingbar, und die Anwendung von KI müsse auf diesen Grundkompetenzen aufbauen. Als Prinzip nannte er die Abfolge: zuerst Lernen ohne KI, dann Lernen über KI und ihre Funktionsweise, schließlich Lernen mit KI. Die eigene Denkleistung und Urteilsfähigkeit dürften nicht abgegeben werden. Aus seiner Sicht bestehe die größte Gefahr darin, dass man irgendwann das Lernen verlerne, weil die KI für die Menschen denke und Wissen produziere.

Salzburger Nachrichten
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Ministerium verschiebt Schülergeräte – Kritik an Begründung und Folgen

Das Bildungsministerium verschiebt die Ausgabe der günstigen Schülergeräte ab dem Schuljahr 2027/28 in die 2. Klasse. In den Stellungnahmen zum Gesetzesentwurf gibt es viel Kritik an der Begründung und an den Folgen.

Das Bildungsministerium stellt die Ausgabe der Schülerlaptops und Tablets um. Ab dem Schuljahr 2027/28 sollen die Geräte nicht mehr in der 1. Klasse, sondern erst in der 2. Klasse verteilt werden. Grund seien die Budget-Sparvorgaben.

Klasse. Klasse erfolgen. Das hochschulkollegium der Pädagogischen Hochschule (PH) Oberösterreich warnt, dass das Problem mangelnder Selbstregulation mit einer späteren Ausgabe nur nach hinten verschoben werde. Die Medienzeit der Kinder werde dadurch nicht zwingend weniger.

Die Schulen können das Fach "Digitale Grundbildung" weiterhin ab der 1. Klasse anbieten, außerdem soll es Materialien für einen analogen Unterricht geben. Klasse.

Für die PH Oberösterreich wäre das Fach ohne entsprechende Endgeräte organisatorisch und didaktisch nicht umsetzbar. Mit dem Ende der Volksschulzeit entstehe dadurch eine "didaktische Lücke" in der Medienbildung.

Die Arbeiterkammer sieht die Verschiebung skeptisch. Eine Neuaufstellung des Systems könnte sie sich dennoch vorstellen, sollte ein wissenschaftliches Monitoring problematische Auswirkungen auf Konzentration, Aufmerksamkeitsspanne oder Wohlbefinden zeigen. Ein solches Modell hat die AHS-Lehrergewerkschaft bereits ins Spiel gebracht.

Salzburger Nachrichten
Gesellschaft9
InstaNews Gesellschaft 2/2 Freitag, 6. November 2026
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Gesellschaft

Angriffe auf Wasserversorgung in Konfliktgebieten haben sich verdreifacht

Zwischen 2021 und 2025 haben sich Angriffe auf Wasser- und Sanitärsysteme in Konfliktzonen laut UNICEF verdreifacht. Kinder sind dadurch stärker Krankheiten, Mangelernährung und Gewalt ausgesetzt.

Angriffe, die Wasser- und Sanitärsysteme in Konfliktgebieten beschädigt oder zerstört haben, sind zwischen 2021 und 2025 auf das Dreifache gestiegen. Das erhöht nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks UNICEF das Risiko für Kinder, mit Krankheitsausbrüchen, Mangelernährung und Gewalt in Berührung zu kommen. Darauf verwies die Organisation nach Berichten der UN News in ihrem neuen Bericht "Water Under Fire", der am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Der Bericht dokumentiert Luftangriffe und andere Übergriffe auf Wasser-, Sanitär- und Hygienesysteme sowie auf das Personal und die Gemeinschaften, die von diesen Anlagen abhängen. Erfasst wurden Fälle in 23 Ländern und Territorien. Im Jahr 2021 gab es weniger als 45 Vorfälle in acht Ländern, 2025 waren es mehr als 135 Vorfälle in 15 Ländern.

Der Bericht, der den Zeitraum von Januar 2021 bis Juni 2026 umfasst, unterscheidet sieben Kategorien von Angriffen. Sie reichen von Schlägen gegen Aufbereitungsanlagen, Rohrleitungen und Brunnen über die Verunreinigung von Wasserquellen bis zu Einschränkungen bei der Lieferung von Ersatzteilen und Chemikalien, die zur Wasseraufbereitung benötigt werden.

Als Beispiel nannte der Bericht den Sudan. Dort war bis März 2024 nur eine von 13 Wasseraufbereitungsanlagen im Bundesstaat Khartum voll funktionsfähig. Im Gazastreifen wurden seit Oktober 2023 mehr als 130.000 Meter Abwasserleitungen zerstört.

Der Bericht zeigt zudem, dass die Wasserversorgung auch dann unterbrochen werden kann, wenn Rohre und Pumpen unversehrt sind. Im Irak reduzierte ein Drohnenangriff auf ein Gasfeld im November 2025 die Stromproduktion in der Region Kurdistan um rund 80 Prozent. Die Behörden mussten den Strom daraufhin rationieren und zwischen Wasserprojekten, Krankenhäusern und Städten verteilen.

Neben dem fehlenden Zugang zu Trinkwasser haben Angriffe auch indirekte und langfristige Folgen, die UNICEF als "nachhallende Effekte" bezeichnete. Ohne sauberes Wasser können Gesundheitseinrichtungen Geräte nicht sterilisieren, Geburten nicht sicher begleiten und keine therapeutische Milch für schwer mangelernährte Kinder zubereiten.

Der Bericht dokumentiert außerdem Fälle, in denen Kinder beim Warten in der Schlange um Wasser getötet, verletzt oder anderweitig geschädigt wurden. Zahlreiche Beispiele stammen aus dem Gazastreifen. Hervorgehoben werden auch die Gefahren für Frauen und Mädchen, die häufig für das Holen von Wasser zuständig sind. Sie sind unter anderem dem Risiko sexueller Gewalt und dem Verlust von Bildungschancen ausgesetzt.

AllAfrica
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Erfurt kippt Kündigung einer Sozialpädagogin nach Kirchenaustritt

Die Kündigung einer Sozialpädagogin in der Schwangerschaftsberatung eines katholischen Verbands aus Hessen ist unwirksam, entschied das Bundesarbeitsgericht in Erfurt. Der kirchliche Arbeitgeber hatte zum Zeitpunkt der Kündigung auch Beschäftigte ohne katholische Konfession eingesetzt.

Einem katholischen Frauen- und Fachverband aus Hessen war es nicht erlaubt, einer Sozialpädagogin der Schwangerschaftsberatung wegen ihres Austritts aus der Kirche zu kündigen. Das hat das Bundesarbeitsgericht in Erfurt entschieden, wie Spiegel Online berichtet. Die Kündigung ist demnach unwirksam.

Zur Begründung verwies das Gericht darauf, dass der kirchliche Arbeitgeber zum Zeitpunkt der Kündigung auch Beschäftigte ohne katholische Konfession mit den Aufgaben der Schwangerschaftsberatung betraut hatte. Zwei Arbeitnehmerinnen des Vereins in der hessischen Schwangerschaftsberatung gehörten nach Angaben des Gerichts damals nicht der katholischen Kirche an. Für die Tätigkeit als Sozialpädagogin sei eine Mitgliedschaft in der katholischen Kirche deshalb nicht notwendig.

Allein der Austritt aus der Kirche bedeute in diesem Fall keine Pflichtverletzung, die eine Schlechterstellung rechtfertigen könne. Die Frau sei daher ungerechtfertigt wegen ihrer Religion benachteiligt worden. Die von ihr nachgeforderten Zahlungen stünden ihr zu.

Spiegel Online
Gesellschaft10
InstaNews Blaulicht 1/2 Freitag, 6. November 2026
Symbolbild · Foto: sergeitokmakov · Pixabay
Blaulicht

IS-Rückkehrerin in Berlin zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt

Das Berliner Kammergericht hat eine 35-jährige Deutsche wegen Mitgliedschaft in einer Terrorgruppe im Ausland verurteilt. Die Frau war im Dezember 2014 nach Syrien gereist, um sich dem Islamischen Staat anzuschließen.

Das Berliner Kammergericht verhängte gegen eine 35-jährige Deutsche eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und drei Monaten.

Die Richterin begründete das Urteil damit, dass die Angeklagte die Ideologie des IS mit voller Überzeugung vertreten habe. Diese Ideologie sei menschenverachtend und radikal-islamistisch, so die Richterin. Die Frau war im Dezember 2014 nach Syrien gereist, um sich dort der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat anzuschließen.

Erst wenige Monate vor ihrer Ausreise war die Frau zum Islam konvertiert. Nach Feststellungen des Gerichts radikalisierte sie sich innerhalb kurzer Zeit. Bereits in Berlin schloss sie mit einem IS-Angehörigen eine Ehe nach islamischem Ritus. In Syrien lebte sie mit ihm zusammen und führte den gemeinsamen Haushalt.

Nachdem ihr Ehemann Syrien wenig später verlassen hatte, hielt sie sich anschließend in mehreren Frauenhäusern auf, die dem IS in Syrien unterstanden. Die Freundin ist bis heute nicht zurückgekehrt, ihr Aufenthaltsort ist unbekannt. Nach Angaben des Gerichts ist sie wahrscheinlich ums Leben gekommen.

Im Jahr 2020 gelang ihr die Flucht aus dem Lager Al-Hol in die Türkei. Im April 2026 kehrte sie nach Deutschland zurück, wo sie am Flughafen festgenommen wurde.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Es gilt die Unschuldsvermutung.

n-tv

Drohnenalarm an deutschen Flughäfen: Zahl der Vorfälle steigt deutlich

Die gemeldeten Drohnenbehinderungen an deutschen Flughäfen nehmen zu. In den ersten neun Monaten dieses Jahres wurden 330 Vorfälle registriert, am häufigsten in Köln/Bonn.

Die Zahl der Drohnenalarme an deutschen Flughäfen steigt weiter. Gesichtet und gemeldet wurden die Objekte meist von Piloten, Tower-Lotsen oder Sicherheitskräften.

Am stärksten betroffen ist in diesem Jahr der Flughafen Köln/Bonn mit 41 Behinderungen. Am Airport Frankfurt am Main, dem Flughafen mit den meisten Passagieren in Deutschland, wurden bisher 33 Drohnenalarme gezählt, in München 22. Nicht immer lässt sich klären, ob tatsächlich eine Drohne im Spiel war. Eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung erklärte, Drohnenmeldungen stellten die Luftverkehrskontrolle regelmäßig vor Herausforderungen. Abhängig von der Lage könnten die Maßnahmen zu Verzögerungen, geänderten Anflugverfahren oder vorübergehenden Einschränkungen des Flughafenbetriebs führen. Jeder Drohnenalarm werde aus Sicherheitsgründen ernst genommen.

In der Nacht auf den 5. Der Flugbetrieb wurde vorübergehend eingestellt. Wegen der gesperrten Landebahn musste sie durchstarten und wurde nach Hannover umgeleitet.

Sueddeutsche Zeitung

Prozess gegen Peter Fitzek und drei weitere mutmaßliche Rädelsführer des Königreichs Deutschland begonnen

Prozessbeginn in Düsseldorf gegen vier mutmaßliche Rädelsführer des verbotenen Königreichs Deutschland, Vorwürfe der Anklage und Reaktionen der Verteidigung.

Vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf hat der Prozess gegen vier mutmaßliche Rädelsführer der verbotenen Gruppierung Königreich Deutschland begonnen, wie t-online berichtet. Unter den Angeklagten ist Peter Fitzek, dem die Bundesanwaltschaft vorwirft, sich 2012 zum obersten Souverän des Königreichs ernannt zu haben. Er soll sich zudem als göttliches Wesen einstufen lassen haben. Nach Darstellung der Anklage belaufen sich die Vorwürfe auf Hunderte Straftaten mit einem Gesamtschaden von zehn Millionen Euro.

Fitzek bestritt zum Auftakt die Personalien, die das Gericht festgestellt hatte.

Die Anklage wirft der Gruppe vor, den Fantasiestaat Königreich Deutschland ausgerufen zu haben. Dieser habe als Gegenstaat die Legitimität der Bundesrepublik abgelehnt. Ziel der Aktivitäten sei es gewesen, die geltende Rechtsordnung abzuschaffen, wie Oberstaatsanwalt Ingo Kaiser dargelegt habe.

Verteidiger Björn C. sagte, man sitze hier vor dem falschen Gericht. Verteidiger Ronald M.

t-online

Schmidhalter verantwortet sich in Brig wegen mutmaßlichen Betrugs an Firmenpartner

Der frühere Swiss-Ski-Vizepräsident Claude-Alain Schmidhalter muss sich am Bezirksgericht Brig verantworten. Ihm wird vorgeworfen, einen Mitbesitzer seines Ingenieurunternehmens betrogen zu haben. Die Staatsanwaltschaft fordert 23,5 Monate bedingt.

Wie SRF News berichtet, war der Vize-Präsident von Swiss-Ski zum OK-Präsidenten der WM gewählt worden und hatte jahrelang auf den Anlass hingearbeitet. Nun steht er vor Gericht, und weitere offizielle Auftritte als Sportfunktionär an der WM dürften ausbleiben.

Er selbst sagt, er sei dabei sogar Vorfahrer beim Herren-Slalom gewesen.

Am Bezirksgericht in Brig muss sich Schmidhalter derzeit einem Strafprozess stellen. Er soll einen Mitbesitzer seines Ingenieurunternehmens betrogen haben.

Im Gerichtssaal griff Schmidhalter den Verband Swiss-Ski heftig an. In seinem zwölfminütigen Schlusswort sagte er, er kenne nun seine wahren Freunde. Nicht dazu gehörten jene, die ihm voreilig in den Rücken schössen und im Sport nichts zu suchen hätten. Swiss-Ski habe die Gelegenheit genutzt, um ein unbequemes Vorstandsmitglied loszuwerden. Schmidhalter meinte damit, der Verband habe ihn von seinem Posten als Vize-Präsident und vom OK-Präsidium der WM gedrängt.

SRF News Schweiz
Blaulicht11
InstaNews Blaulicht 2/2 Freitag, 6. November 2026
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Blaulicht

„Male State“ weist Verbindung zu gefälschten Bombendrohungen zurück

Die russische Extremistengruppe „Male State“ bestreitet, hinter den Bombendrohungen gegen Flughäfen und Fluglinien in Europa zu stecken. Die Drohungen haben in dieser Woche Flugverkehr gestört, Sprengstoff wurde bisher nicht gefunden.

Die als extremistisch und frauenfeindlich bezeichnete Gruppe „Male State“ hat jede Verbindung zu den falschen Warnungen zurückgewiesen, die in dieser Woche den Flugverkehr in Europa gestört haben. Das teilte die Gruppe der BBC mit, die die Gruppe in einer Meldung als Urheber der Drohungen gegen italienische Flughäfen genannt hatte.

Auch andere Fluglinien meldeten neue Drohungen. Betroffen waren ein Flug von Ryanair von Rom nach Lissabon und ein Flug von Wizz Air von Prag nach Rom, der nach Venedig umgeleitet wurde. Am Freitag gingen zudem Drohungen bei mehreren bekannten irischen Medienunternehmen ein, woraufhin Gebäude geräumt wurden. Die irische Regierung sprach von einer möglicherweise „koordinierten Kampagne der Störung“.

Auf Anfrage des russischen Dienstes der BBC reagierte ein Telegram-Kanal, der mit „Male State“ und deren Gründer Vladislav Pozdnyakov in Verbindung steht. Dort wurde jeder Zusammenhang mit den E-Mail-Drohungen verspottet. Die Gruppe existiere seit vielen Jahren nicht mehr, hieß es in der Nachricht.

Russland hatte die Gruppe 2021 verboten. Pozdnyakov soll mittlerweile im Ausland leben. In einigen Ländern nennt sich die Gruppe inzwischen „Male Legion“.

Die erste gefälschte E-Mail, die der BBC vorliegt, wurde am Donnerstag um 07:21 Uhr verschickt. Ihr Betreff lautete sinngemäß „Warnung vor einer Bedrohung“. Adressiert war sie an mehrere Büros und Personen der Flughafengesellschaft Aeroporti di Roma (ADR) sowie an Konten des Flughafens Fiumicino selbst. Die absendende E-Mail-Adresse scheint mit den staatlichen Gesundheitsdiensten in Bogotá in Kolumbien verbunden zu sein. Unklar ist, ob auch Flughäfen oder Fluggesellschaften in anderen Ländern gleichlautende oder ähnliche Drohungen erhielten. Mindestens eine Warnung vom Freitag scheint telefonisch eingegangen zu sein.

Die in fehlerfreiem Italienisch verfasste E-Mail behauptete, Kämpfer des „Male State“ hätten Sprengstoff auf zwei anfliegenden Flügen platziert. Damit solle ein Angriff auf das „feministische Regime“ Italiens verübt werden, der „für immer in Erinnerung bleiben“ werde. Ein Flug wurde daraufhin umgeleitet und musste in Frankreich landen. Ein anderer wurde von italienischen Luftwaffenjets nach Rom begleitet, die in dieser Woche zum zweiten Mal aufsteigen mussten. In keiner der Maschinen und auch nicht in anderen gemeldeten Flugzeugen wurde Sprengstoff gefunden.

BBC World
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Zillertalbahn: 21-Jähriger wegen NS-Wiederbetätigung angeklagt, Verfahren gegen Sechs eingestellt

Die Innsbrucker Staatsanwaltschaft hat gegen einen 21-Jährigen Anklage wegen des Verdachts der nationalsozialistischen Wiederbetätigung erhoben. Für einen 16-Jährigen wurde ein diversionelles Vorgehen angeboten.

Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hat gegen einen 21-Jährigen Anklage wegen des Verdachts der nationalsozialistischen Wiederbetätigung erhoben. Dies teilte die Behörde am Freitag mit, wie die Salzburger Nachrichten berichten. Die Anklage ist noch nicht rechtskräftig. Der junge Mann stand im Verdacht, in einem Zug der Zillertalbahn nationalsozialistische Parolen gerufen und den Hitlergruß ausgeführt zu haben.

Der Zug war voll besetzt, die Fahrgäste waren auf dem Weg zum Gauder Fest. Die Causa dreht sich um angeblich neonazistische Vorfälle. Unter Leitung der Staatsanwaltschaft ermittelte das Tiroler Landesamt Staatsschutz und Extremismusbekämpfung (LSE). Dabei wurden vor allem Videoaufzeichnungen aus der Zillertalbahn analysiert. Fotos der Verdächtigen wurden veröffentlicht.

Er war zum mutmaßlichen Tatzeitpunkt ebenso betrunken wie der 21-Jährige. Gegen ihn gibt es jedoch keine Anklage. Die Staatsanwaltschaft bot ihm eine Diversion an, also eine Probezeit mit Weisungen. Eine Entscheidung, ob er das Angebot annimmt, stand noch aus. Der 21-Jährige kann die Anklage noch beeinspruchen. Deshalb ist sie nicht rechtskräftig, und ein Prozesstermin steht nicht fest. Sollte es zur Verhandlung kommen, findet sie vor einem Geschworenengericht statt.

Salzburger Nachrichten
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Kenia: Sektenführer Paul Mackenzie zu 200 Jahren Haft verurteilt

Ein kenianisches Gericht hat Paul Mackenzie zu 200 Jahren Haft verurteilt. Er wurde für schuldig befunden, 191 Menschen ermordet zu haben, alle bis auf eine Person Kinder.

Ein kenianisches Gericht hat den Anführer einer Weltuntergangssekte, Paul Mackenzie, zu 200 Jahren Haft verurteilt. Wie die BBC berichtete, wurde Mackenzie für schuldig befunden, 191 Menschen ermordet zu haben, alle bis auf eine Person davon Kinder.

Zusammen mit 27 weiteren Angeklagten war Mackenzie in dem Verfahren vor dem Gericht in Mombasa schuldig gesprochen worden. Er hatte seine Anhänger angewiesen, ihre Kinder zu Tode zu hungern, damit sie Jesus begegnen könnten. Mackenzie bezeichnet sich selbst als Pastor.

Mackenzie war 2023 festgenommen worden, nachdem im Shakahola-Wald nahe der Küste mehr als 400 Leichen in flachen Gräbern entdeckt worden waren. Die umfangreichen Ermittlungen hatten Kenia erschüttert und internationale Aufmerksamkeit erregt. Zuvor war Mackenzie schon einmal festgenommen und mangels Beweisen wieder freigelassen worden.

Vor dem Urteil hatte die Staatsanwaltschaft die Todesstrafe für Mackenzie gefordert, wegen der Schwere der Verbrechen. Sie führte zudem an, Mackenzie zeige keine Reue. Für die Mitangeklagten beantragte sie lebenslange Haftstrafen. Mackenzie und die Mitangeklagten baten das Gericht um Gnade.

BBC World
Blaulicht12
InstaNews Kurz gemeldet Freitag, 6. November 2026
Politik

Israels Generalstaatsanwältin fordert Beweise für mutmaßlichen Wahlbetrug

Gali Baharav-Miara verlangt vom Geheimdienst Shin Bet den Stand seiner Ermittlungen zu mutmaßlichem Wahlbetrug arabischer Parteien. Der Likud wirft ihr Vertuschung vor.

Arab News
Politik

Entschädigung für Gesetz gegen Vergesellschaftungen ist umstritten

Die Bundesregierung will ein Gesetz gegen Vergesellschaftungen wie in Berlin schnell auf den Weg bringen. Zwischen den Ministerien ist umstritten, ob die Entschädigung 100 oder 80 Prozent des Verkehrswerts betragen soll.

Sueddeutsche Zeitung
Politik

Newsom kündigt Umwandlung aller Todesurteile in Kalifornien an

Der Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, will die Strafen aller 548 Menschen im Todestrakt des Bundesstaats umwandeln. Es ist die größte Massenbegnadigung in der Geschichte der USA.

Al Jazeera English
Wirtschaft

US-Arbeitsmarkt wächst im Oktober stärker als erwartet

Die US-Wirtschaft hat im Oktober 165.000 Stellen geschaffen und damit mehr als von Ökonomen erwartet.

The Guardian World
Wirtschaft

Einige offene Immobilienfonds setzen Rücknahme aus oder schließen

Offene Immobilienfonds in Deutschland geraten in die Krise. Einige Fonds haben die Rücknahme ausgesetzt oder schließen ganz, Anleger kommen dann jahrelang nicht an ihr Geld. Die Süddeutsche Zeitung berichtet von…

Sueddeutsche Zeitung
Politik

Tansanischer Oppositionsführer Lissu wegen Anstiftung verurteilt

Ein Gericht in Dar es Salaam hat Tundu Lissu vom Vorwurf des Hochverrats freigesprochen, ihn aber wegen Anstiftung zu Unruhen zu vier Jahren Haft verurteilt. Lissu bestreitet die Vorwürfe.

BBC World
Politik

Bundesgericht erklärt Beziehung zweier Bundesrichter für unzulässig

Das Bundesgericht hat einstimmig entschieden, dass die Beziehung zwischen Yves Donzallaz und Beatrice van de Graaf unzulässig war. Die Gerichtskommission hat ein Verfahren zur Nichtwiederwahl eröffnet; Rechtsprofessor…

20 Minuten Schweiz
Wirtschaft

Mäc Geiz schließt im Insolvenzverfahren rund 60 Filialen

Der insolvente Non-Food-Discounter Mäc Geiz schließt im laufenden Insolvenzverfahren rund 60 Filialen. Das Unternehmen nennt 123 gesicherte Standorte und 850 Arbeitsplätze, die erhalten werden könnten, während offen…

n-tv
Wirtschaft

Musk deutet das Ende des Cybertrucks an

Tesla will die Produktion des Cybertrucks im Werk in Texas im kommenden Jahr herunterfahren, sagte Elon Musk. Platz soll für die Fertigung der selbstfahrenden Cybercabs entstehen.

BBC World
Politik

Macau: Ex-Abgeordneter Au Kam San zu 12,5 Jahren Haft verurteilt

Im ersten bekannten Prozess wegen der nationalen Sicherheit in Macau wurde der Demokratie-Aktivist Au Kam San zu zwölf Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Einen Tag zuvor war Joshua Wong in Hongkong zu zehn Jahren…

CNA Asia
Wirtschaft

Ausverkauf bei Techwerten setzt sich an asiatischen Börsen fort

Der Ausverkauf bei Technologieaktien aus den USA hat sich im asiatischen Handel fortgesetzt. Anleger fürchten, dass die Demokraten nach den US-Zwischenwahlen die Regulierung von KI verschärfen und den Ausbau von…

Al Jazeera English
Politik

Strafen für K.o.-Mittel sollen auf fünf Jahre Mindesthaft steigen

Künftig soll der Einsatz von K.o.-Tropfen mit mindestens fünf Jahren Gefängnis bestraft werden, so der Plan des Bundestags, über den das Parlament heute entscheidet. Kritiker aus der Opposition bezweifeln, dass ein…

tagesschau
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