Bei Angriffen auf mehrere Dörfer im nigerianischen Bundesstaat Zamfara sind nach Angaben von Anwohnern mindestens 15 Menschen getötet worden. Bewaffnete Banden hätten die Ortschaften im Nordwesten des Landes angegriffen und die Bevölkerung terrorisiert.
Die Angreifer werden in den Berichten als „Banditen“ bezeichnet. Nach Angaben der Bewohner plünderten sie zudem Häuser. Weitere Einzelheiten zu den betroffenen Dörfern, dem genauen Ablauf der Attacken oder möglichen Verletzten liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Zamfara liegt im Nordwesten Nigerias. In der Region kommt es immer wieder zu Angriffen bewaffneter Gruppen auf ländliche Gemeinden. Im vorliegenden Fall berichteten Anwohner von Attacken auf mehrere Dörfer und einer hohen Zahl von Todesopfern.
Die Zahl von mindestens 15 Toten beruht auf den Angaben der Bewohner. Unklar bleibt, ob es sich um eine abschließende Opferzahl handelt. Ebenso liegen keine näheren Angaben dazu vor, ob Sicherheitskräfte an den Tatorten eintrafen oder ob Verdächtige festgenommen wurden.
Die Angriffe verstärken nach den vorliegenden Berichten die Angst unter der Bevölkerung in den betroffenen Gemeinden. Neben den Todesfällen wird insbesondere von Plünderungen und einer Einschüchterung der Bewohner berichtet. Weitere verifizierte Informationen zum Hintergrund der Attacken lagen zunächst nicht vor.