Die Lage des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo bleibt nach Einschätzung der Africa Centres for Disease Control and Prevention (Africa CDC) ernst. Zwar schwächt sich die Übertragung des Virus allmählich ab, doch bestehen nach Angaben der Gesundheitsbehörde weiterhin Lücken bei der Infektionsprävention und -kontrolle.
Gesundheitsminister Samuel Roger Kamba hatte zuvor von ermutigenden Entwicklungen berichtet. Demnach ist die Übertragung seit dem Höhepunkt des Ausbruchs Mitte August schrittweise zurückgegangen. Diese Entwicklung bedeutet nach Einschätzung der Africa CDC jedoch keine Entwarnung.
Im Mittelpunkt der weiteren Eindämmung stehen damit weiterhin Maßnahmen zur Vermeidung von Infektionen und zur Kontrolle der Übertragung. Welche konkreten Defizite bestehen oder wie viele Fälle bislang registriert wurden, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.
Die Africa CDC bewertet den Ausbruch trotz des rückläufigen Trends weiterhin als ernst. Damit bleibt die Situation in der Demokratischen Republik Kongo von einer weiteren Beobachtung und konsequenten Maßnahmen zur Infektionsprävention abhängig.