In Frankfurt am Main ist eine dritte Person an Malaria gestorben. Das geht aus einer Meldung der Welt hervor. Damit sind in der Stadt inzwischen drei Todesfälle im Zusammenhang mit der Infektionskrankheit bekannt geworden.
Der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit bezeichnete die Häufung der Todesfälle als ungewöhnlich. Nach seiner Einschätzung steht sie damit in Zusammenhang, dass die Erkrankung zu spät erkannt worden sei. Weitere Einzelheiten zu den betroffenen Personen oder zum zeitlichen Ablauf der Fälle wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.
Malaria ist eine Infektionskrankheit, deren Diagnose nach Einschätzung des Virologen in den betroffenen Fällen offenbar nicht rechtzeitig gestellt wurde. Angaben zu möglichen Infektionsquellen, zum Gesundheitszustand weiterer Betroffener oder zu konkreten Maßnahmen in Frankfurt liegen nicht vor.
Die Zahl der Todesfälle wurde von der Welt unter Berufung auf die aktuelle Entwicklung in Frankfurt berichtet. Eine weitergehende Einordnung der Situation ist anhand der vorliegenden Informationen nicht möglich.