← Alle Nachrichten

Rutte verlangt verbindlichen Plan für höhere britische Verteidigungsausgaben

NATO-Generalsekretär Mark Rutte fordert von Großbritannien einen glaubwürdigen Pfad für jährliche Erhöhungen des Verteidigungsbudgets. Bis 2035 soll der Anteil auf 3,5 Prozent der Wirtschaftsleistung steigen.

KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichten- und Informationsquellen aufbereitet und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt bzw. sprachlich bearbeitet. Mehr zur KI-Verarbeitung
Rutte verlangt verbindlichen Plan für höhere britische Verteidigungsausgaben
Foto: The Guardian World

NATO-Generalsekretär Mark Rutte fordert von Großbritannien einen verbindlichen Plan für deutlich höhere Verteidigungsausgaben. Das Land müsse einen „glaubwürdigen Pfad“ für jährliche Erhöhungen seines Militärbudgets vorlegen, sagte Rutte nach Angaben des Guardian am Donnerstag.

Nur mit einem solchen Aufwuchs könne Großbritannien bis 2035 das von der NATO angestrebte Niveau erreichen. Vorgesehen ist ein Verteidigungsbudget in Höhe von 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Nach Einschätzung Ruttes müsste das Vereinigte Königreich dafür bis zur Mitte des kommenden Jahrzehnts fast 30 Milliarden Pfund zusätzlich für seine Streitkräfte bereitstellen.

Rutte äußerte sich einen Tag nach einem Treffen mit dem britischen Premierminister Andy Burnham. Angaben zu den konkreten jährlichen Steigerungsraten oder zu einem bereits beschlossenen Zeitplan wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.

Die Forderung des NATO-Generalsekretärs richtet sich damit auf eine langfristig angelegte Entwicklung der britischen Verteidigungsausgaben. Entscheidend sei aus seiner Sicht nicht allein das Erreichen des Zielwerts im Jahr 2035, sondern ein nachvollziehbarer Weg mit regelmäßigen Erhöhungen bis dahin.

Weitere Einzelheiten zu den politischen Entscheidungen der britischen Regierung, zur Finanzierung oder zur Aufteilung der zusätzlichen Mittel liegen nicht vor.

Quelle: The Guardian World ↗