Pristina – Im Kosovo ist eine neue Regierung gebildet worden. Die Abgeordneten stimmten für das Kabinett unter Ministerpräsident Albin Kurti, wie ABC News International berichtet. Damit verfügt das Land nun über eine bestätigte Regierung.
Nach Angaben des Berichts ist die politische Pattsituation damit jedoch nicht beendet. Trotz der Zustimmung zum neuen Kabinett besteht der politische Stillstand im Land fort. Weitere Einzelheiten zu den Hintergründen oder zu den konkreten Auswirkungen der Abstimmung wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.
Die Bildung einer Regierung beendet damit zwar die unmittelbare Phase ohne bestätigtes Kabinett. Zugleich deutet die Einschätzung des Berichts darauf hin, dass die Zustimmung im Parlament die grundlegenden politischen Spannungen oder Blockaden im Kosovo nicht vollständig aufgelöst hat.
Ministerpräsident Albin Kurti steht damit an der Spitze der neuen Regierung. Welche politischen Vorhaben das Kabinett umsetzen will und wie sich die anhaltende Pattsituation auf die Arbeit der Regierung auswirkt, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.