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Türkei bezeichnet Militarisierung der Ägäis-Inseln als Bedrohung

Der türkische Außenminister Hakan Fidan kritisiert die von Griechenland betriebene Militarisierung der Ägäis-Inseln. Ankara warnt vor einer weiteren Provokation in einer sicherheitspolitisch angespannten Region.

Türkei bezeichnet Militarisierung der Ägäis-Inseln als Bedrohung
Foto: POLITICO Europe

Der türkische Außenminister Hakan Fidan hat die von Griechenland betriebene Militarisierung der Ägäis-Inseln als Bedrohung bezeichnet. Nach Angaben von POLITICO Europe erklärte Fidan, Griechenland dürfe angesichts der zahlreichen Sicherheitsherausforderungen in der Region keine weitere Provokation hinzufügen.

Mit seinen Äußerungen verschärfte der türkische Minister die Kritik Ankaras an der griechischen Militärpräsenz auf den Inseln in der Ägäis. Fidan stellte diese nach der vorliegenden Meldung in einen regionalen sicherheitspolitischen Zusammenhang und bewertete sie als zusätzliches Risiko.

Weitere Einzelheiten zu den konkreten Maßnahmen, auf die sich die türkische Kritik bezieht, wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt. Auch Angaben zu einer Reaktion der griechischen Regierung liegen nicht vor.

Die Äußerungen fallen in eine Phase anhaltender Spannungen zwischen der Türkei und Griechenland. Im Mittelpunkt steht dabei die Bewertung der Sicherheitslage in der Ägäis und der Umgang mit der militärischen Präsenz auf den Inseln. Eine weitergehende Einordnung oder eine konkrete diplomatische Reaktion ist aus den verfügbaren Angaben nicht ersichtlich.

Quelle: POLITICO Europe ↗