Saudi-Arabien steht wegen mehrerer beeinträchtigter Ölexportrouten unter zunehmendem Druck. Nach dem Vormarsch der Huthi und einem Angriff auf eine Ölpipeline ist nun auch eine alternative Route für den Transport saudischer Ölexporte vorerst nicht nutzbar. Das berichtet die Deutsche Welle unter Berufung auf die vorliegenden Angaben von tagesschau.
Bereits zuvor waren Transportwege im Umfeld der Straße von Hormus beeinträchtigt. Die Meerenge gilt damit in diesem Zusammenhang als ein weiterer betroffener Bereich der saudischen Exportlogistik. Durch den Ausfall zusätzlicher Verbindungen stehen Saudi-Arabien nach den Angriffen auf die Öl-Infrastruktur wichtige Ausweichmöglichkeiten für den Export derzeit nicht zur Verfügung.
Der Vormarsch der Huthi sowie der Angriff auf die Pipeline haben damit Auswirkungen auf mehrere Routen, über die saudisches Öl ausgeführt werden kann. Eine einzelne, genau lokalisierte Ereignisstelle wird in den vorliegenden Informationen nicht genannt. Beschrieben wird vielmehr eine Lage, die Saudi-Arabien und die umliegenden Exportwege betrifft.
Dem Bericht zufolge bleibt Unterstützung aus den USA bislang aus. Weitere Angaben zu Umfang und Dauer der Beeinträchtigungen liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor. Unklar ist daher auch, wann die alternative Route wieder genutzt werden kann.
Die eingeschränkten Transportmöglichkeiten erhöhen den Druck auf Saudi-Arabien, weil dem Land nach den Angriffen auf seine Öl-Infrastruktur weniger Möglichkeiten bleiben, Ausfälle über andere Wege auszugleichen. Welche konkreten Folgen die Blockaden für die weitere Versorgung und die internationalen Energiemärkte haben, wird in den vorliegenden Angaben nicht näher beschrieben.