Schwedens Sozialdemokraten liegen nach ersten Nachwahlbefragungen bei 28 Prozent der Stimmen. Das geht aus den veröffentlichten Prognosen zur landesweiten Parlamentswahl hervor. Die Angaben beruhen auf Befragungen nach der Stimmabgabe und stellen daher noch kein endgültiges Wahlergebnis dar.
Für rechtspopulistische Parteien weisen die Umfragen demnach einen Stimmenanteil von 17 Prozent aus. Damit liegen sie deutlich hinter den Sozialdemokraten. Wie sich die Ergebnisse auf die künftige politische Zusammensetzung des schwedischen Parlaments auswirken, lässt sich auf Grundlage der Nachwahlbefragungen allein noch nicht abschließend beurteilen.
Die konservative Regierung erreicht laut den vorliegenden Umfragen gemeinsam 51,3 Prozent der Stimmen. Die Angabe bezieht sich auf das Regierungsbündnis beziehungsweise die ihm zugerechneten Parteien. Einzelne Ergebnisse dieser Parteien werden in den vorliegenden Informationen nicht ausgewiesen.
Den Einzug ins Parlament schaffen nach den Nachwahlbefragungen auch die Liberalen. Sie überspringen demnach die geltende Vier-Prozent-Hürde. Damit wären sie weiterhin im Parlament vertreten.
Die Zahlen können sich im weiteren Verlauf der Auszählung noch verändern. Verbindliche Aussagen über die endgültige Sitzverteilung oder mögliche politischen Konsequenzen sind auf Basis der vorläufigen Befragungsergebnisse daher noch nicht möglich. Die endgültigen Resultate liegen zum Zeitpunkt der veröffentlichten Nachwahlbefragungen noch nicht vor.