Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor einer wachsenden Lücke beim Gesundheitspersonal weltweit. Nach Angaben der Organisation betrifft die Entwicklung sowohl die Beschäftigten im Gesundheitswesen als auch die Patientinnen und Patienten, die zunehmend älter werden.
Die Alterung der Belegschaften und der betreuten Menschen stellt das Gesundheitswesen global vor wachsende Herausforderungen. Eine steigende Zahl älterer Patientinnen und Patienten trifft dabei auf eine Personalstruktur, in der ebenfalls viele Beschäftigte ein höheres Alter erreichen.
Die WHO verweist damit auf eine Entwicklung, die nicht auf einzelne Länder oder Regionen begrenzt ist. Konkrete Angaben zum Umfang des Personalmangels oder zu einzelnen Berufsgruppen liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Die Warnung macht deutlich, dass die Gesundheitsversorgung von der verfügbaren Zahl qualifizierter Beschäftigter und von der Altersstruktur der Arbeitskräfte abhängt. Zugleich bleibt offen, welche Maßnahmen die WHO im Einzelnen zur Verringerung der globalen Personallücke empfiehlt.