Was passiert ist
In Hamburg steht in der kommenden Woche erneut die Sicherheitsübung „Red Storm Charlie“ an. Dabei sollen die Bundeswehr und Vertreter der Zivilgesellschaft gemeinsam Abläufe für den Umgang mit Gefahren trainieren.
Im Mittelpunkt steht nach den vorliegenden Informationen auch der Hamburger Hafen. Er wird als besonders gefährdetes Ziel für mögliche Sabotageakte und Cyberangriffe eingeordnet. Die Übung befasst sich damit mit dem Schutz kritischer Infrastruktur und mit dem Zusammenspiel staatlicher und gesellschaftlicher Akteure.
Was wir wissen
Die Übung findet in Hamburg statt und wird in der kommenden Woche durchgeführt. Beteiligt sind die Bundeswehr und die Zivilgesellschaft. Das Manöver trägt den Namen „Red Storm Charlie“ und wird erneut veranstaltet.
Die vorliegenden Angaben stellen einen Zusammenhang zwischen der Übung und möglichen Gefahren für den Hafen her. Genannt werden insbesondere Sabotage und Cyberattacken. Der Hafen wird in diesem Zusammenhang als hochgefährdetes Ziel bezeichnet.
Die Informationen machen außerdem deutlich, dass aus Sicht der Beteiligten eine Sicherheitslücke geschlossen werden soll. Nähere Angaben dazu, welche konkreten Abläufe oder Einrichtungen betroffen sind, liegen in den bereitgestellten Informationen nicht vor.
Was noch unklar ist
Nicht bekannt ist, an welchen genauen Orten in Hamburg geübt wird und welche Behörden, Unternehmen oder weiteren Organisationen neben Bundeswehr und Zivilgesellschaft beteiligt sind. Offen bleibt auch, welche konkreten Szenarien während des Manövers durchgespielt werden.
Ebenso liegen keine Angaben zur Dauer der Übung, zu den eingesetzten Kräften oder zu möglichen Auswirkungen auf den Betrieb des Hamburger Hafens vor. Die Informationen bestätigen keine konkrete Sabotage oder einen tatsächlichen Cyberangriff. Sie beschreiben vielmehr die Gefährdungslage, auf die sich die Übung bezieht.
Quelle
WELT (@welt)