Was passiert ist
Ausländische Hacker haben im August Wassersysteme im US-Bundesstaat Colorado ins Visier genommen. Nach Angaben des Büros von Gouverneur Jared Polis gelang es den Angreifern, Einstellungen an der technischen Ausrüstung zu verändern.
Dabei wurden unter anderem der Fernzugriff und Alarme deaktiviert. Außerdem veränderten die Hacker Pumpzyklen. Die Angaben stammen von Ally Sullivan, einer Sprecherin des Gouverneursbüros.
Was wir wissen
Die Attacke richtete sich gegen Wassersysteme in Colorado. Als Zeitraum wird der August genannt. Das Gouverneursbüro ordnet die Angreifer als ausländische Hacker ein.
Nach den vorliegenden Informationen beschränkte sich der Zugriff nicht allein auf einen Versuch, in die Systeme einzudringen. Die Hacker konnten Einstellungen an der Ausrüstung tatsächlich verändern. Zu den genannten Änderungen gehören die Abschaltung des Fernzugriffs und von Alarmfunktionen sowie eine Anpassung der Pumpzyklen.
Welche konkreten Wassersysteme betroffen waren, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor. Ebenso wird nicht mitgeteilt, wie lange die veränderten Einstellungen aktiv waren oder ob es dadurch zu einer Unterbrechung der Wasserversorgung kam. Angaben zu möglichen Schäden oder zu einer Gefährdung der Bevölkerung liegen ebenfalls nicht vor.
Die Informationen wurden durch eine Sprecherin des Büros von Gouverneur Polis mitgeteilt. Weitere Einzelheiten zum technischen Ablauf des Angriffs oder zu den mutmaßlichen Urhebern sind in der vorliegenden Meldung nicht enthalten.
Was noch unklar ist
Offen bleibt, welche Behörden, Versorger oder einzelnen Anlagen von dem Angriff betroffen waren. Unklar ist außerdem, ob die veränderten Pumpzyklen den Betrieb der Wassersysteme beeinträchtigt haben und ob es zu konkreten Folgen für die Versorgung kam.
Nicht bekannt sind auch die Identität oder Herkunft der Angreifer, der genaue Zeitpunkt im August und die Dauer des unbefugten Zugriffs. Die vorliegenden Informationen nennen weder eine mögliche Motivation noch Angaben dazu, wie der Angriff entdeckt, beendet oder technisch behoben wurde.
Ebenfalls wird nicht erläutert, ob nach dem Vorfall weitere Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet wurden. Eine Bestätigung durch andere in den vorliegenden Daten genannte Stellen liegt nicht vor.
Quelle
Jerusalem Post World (@JerusalemPost)