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Britische Polizeidaten laut Sicherheitsprüfung potenziell gefährdet

Eine offizielle britische Sicherheitsbewertung stufte eine Microsoft-Cloud-Plattform mit hochsensiblen Polizeidaten als potenziell anfällig für den Zugriff ausländischer Akteure und der US-Regierung ein.

Britische Polizeidaten laut Sicherheitsprüfung potenziell gefährdet
Foto: The Guardian World
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Was passiert ist

Hochsensible Daten britischer Polizeibehörden wurden nach einer offiziellen Sicherheitsbewertung auf einer Microsoft-Cloud-Plattform als potenziell gefährdet eingestuft. Demnach bestand das Risiko einer möglichen Kompromittierung durch ausländische Akteure sowie durch die US-Regierung.

Die Bewertung betrifft Dateien, die von mehr als 40 Polizeibehörden im Vereinigten Königreich gehalten werden. Hinweise auf einen tatsächlich erfolgten Zugriff oder eine konkrete Kompromittierung der Daten liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.

Was wir wissen

Zu den betroffenen Informationen zählen Strafregister, Aussagen von Opfern, interne E-Mails und weitere sensible polizeiliche Daten. Die Dateien werden auf Microsoft-Cloud-Plattformen gespeichert.

Die Sicherheitsbewertung wurde laut der vorliegenden Meldung von einer offiziellen britischen Stelle vorgenommen. Sie kam zu dem Ergebnis, dass die Plattform einem potenziellen Risiko durch feindliche Hacker, ausländische Akteure und die US-Regierung ausgesetzt sein könnte.

Betroffen sind nach den vorliegenden Angaben Polizeidaten aus dem gesamten Vereinigten Königreich. Die Meldung nennt mehr als 40 Polizeibehörden, die solche Informationen auf der Plattform vorhalten.

Die Veröffentlichung erfolgte als Untersuchung des Guardian. Im Mittelpunkt steht dabei die mögliche Gefährdung sensibler staatlicher und personenbezogener Informationen durch die Nutzung einer Cloud-Infrastruktur.

Was noch unklar ist

Nicht bekannt ist, welche konkreten Polizeibehörden von der Bewertung erfasst wurden. Ebenfalls offen bleibt, welche Datenmengen betroffen sind und seit wann die Dateien auf der Microsoft-Plattform gespeichert werden.

Die vorliegenden Informationen nennen keine konkreten Hinweise auf einen erfolgreichen Hackerangriff, einen unbefugten Datenabfluss oder einen tatsächlichen Zugriff durch die US-Regierung oder ausländische Akteure. Unklar ist außerdem, welche technischen oder organisatorischen Maßnahmen die britischen Behörden zur Absicherung der Daten ergriffen haben.

Ebenso liegen keine Angaben dazu vor, ob Microsoft oder die betroffenen Polizeibehörden auf die Sicherheitsbewertung reagiert haben. Die verfügbaren Informationen erklären auch nicht, welche genaue Schwachstelle zu der Einschätzung eines möglichen Risikos geführt hat.

Quelle

The Guardian World (@guardian)

Quelle: The Guardian World ↗