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Iran und China setzen auf autonome KI für Einflusskampagnen

Iran, China und mit Israel verbundene Unternehmen haben laut einem Bericht chinesische Open-Source-KI-Modelle und KI-Agenten für neuartige Einflusskampagnen kombiniert.

Iran und China setzen auf autonome KI für Einflusskampagnen
Foto: New York Times World
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Iran und China haben nach einem Bericht der New York Times neuartige Einflusskampagnen entwickelt, die weitgehend auf autonomen Systemen der künstlichen Intelligenz beruhen. Auch mit Israel verbundene Unternehmen waren demnach an den beschriebenen Aktivitäten beteiligt. Die Vorgänge werden als eine neue Form der durch Technologie unterstützten Informationsbeeinflussung eingeordnet.

Im Zentrum stehen chinesische Open-Source-Modelle für künstliche Intelligenz. Diese seien mit sogenannten KI-Agenten verbunden worden. Solche Systeme können innerhalb eines vorgegebenen Rahmens eigenständig Aufgaben ausführen. Welche konkreten Inhalte verbreitet wurden, auf welchen Plattformen die Kampagnen stattfanden und wie viele Menschen erreicht wurden, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.

Die beschriebenen Aktivitäten werden als die ersten Kampagnen ihrer Art bezeichnet, bei denen autonome KI eine zentrale Rolle spielt. Damit unterscheidet sich der Vorgang von einer bloßen Nutzung einzelner Softwarewerkzeuge zur Erstellung oder Verbreitung von Inhalten. Die Kombination aus offenen KI-Modellen und Agenten weist vielmehr auf einen Ansatz hin, bei dem mehrere Arbeitsschritte technisch miteinander verbunden werden.

Nach der Bewertung der vorliegenden Informationen sind Iran und China an den Kampagnen beteiligt. Zugleich werden Unternehmen mit Verbindung zu Israel genannt. Über die genaue Aufgabenverteilung zwischen den beteiligten Staaten, Firmen und technischen Systemen liegen keine weiteren Angaben vor. Ebenso bleibt offen, ob die Beteiligten gemeinsam handelten oder ob es sich um unterschiedliche, miteinander in Zusammenhang stehende Aktivitäten handelt.

Der Einsatz chinesischer Open-Source-Modelle ist dabei ein wesentlicher Bestandteil der beschriebenen Vorgehensweise. Open-Source-Systeme können grundsätzlich von verschiedenen Akteuren genutzt und angepasst werden. In den vorliegenden Informationen wird jedoch nicht näher erläutert, welche Modelle zum Einsatz kamen, wie sie verändert wurden oder welche technischen Grenzen bestanden.

Die Entwicklung gilt als Hinweis auf eine mögliche neue Phase digitaler Manipulation im Internet. Künstliche Intelligenz könnte dabei nicht nur einzelne Texte oder andere Inhalte erzeugen, sondern auch wiederkehrende Abläufe innerhalb einer Einflusskampagne unterstützen. Welche konkreten Folgen daraus entstehen, lässt sich auf Grundlage der verfügbaren Angaben nicht abschließend bewerten.

Die Informationen stammen aus einer Meldung der New York Times. Sie beschreibt die Kampagnen als Vorzeichen für künftige Formen der Online-Manipulation. Weitere Einzelheiten zu den Inhalten, dem zeitlichen Ablauf, den eingesetzten Plattformen oder den Reaktionen betroffener Stellen liegen in den vorliegenden Daten nicht vor.

Quelle: New York Times World ↗